Tolle Spiele für draußen

Die Sonne lacht vom Himmel! Da heißt es rausgehen, wann immer du kannst: Nach dem Morgenkreis, in den Pausen und in der Nachmittagsbetreuung. Vielleicht nutzt du auch die Sportstunden für ein paar Spiele draußen? 

Outdoor-Spielspaß ohne Grenzen

Sommerski fahren als teambildende Maßnahme in der Deutschstunde, Steckenpferd-Rennen mit kleiner Pflegekunde zum Thema „Pferde“ in Sachkunde oder unter freiem Himmel tanzen zu Rhythmikgeräten und Percussion im Musikunterricht  - Möglichkeiten gibt es wie immer viele. Du musst nur zugreifen.

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Wir zeigen dir, was du mit Kindern draußen spielen kannst: 

  1. Hüpfekästchen
  2. Dreibeinlauf
  3. Seilspringen
  4. Anschleichen
  5. Seilziehen/Tauziehen
  6. Gummitwist
  7. Murmelgolf
  8. Sackhüpfen
  9. Schattenfangen
  10. Wackelturm
  11. Mölkky
  12. Stelzenlauf

 

1. Hüpfekästchen: Ratzfatz das Spielfeld aus 10 Feldern mit Kreide oder Kreidespray auf dem Schulhof aufzeichnen, 1 flachen Stein oder 1 Bohnensäckchen schnappen und los geht´s. Du stehst vor dem Hüpfekästchen und wirfst den flachen Stein auf die 1. Dann hüpsft du los. Die Felder werden aufsteigend der Reihe nach abgesprungen. Das Feld mit dem Stein wird dabei übersprungen. Auf dem letzten Feld drehst du um und springst zurück. Auf dem Rückweg sammelst du den Stein ein. Das Feld mit dem Stein wird erneut übersprungen. Gelingt dir das fehlerfrei, wirfst du den Stein in der nächsten Runde auf Feld Nr. 2 und so weiter. Unterläuft dir beim Wurf oder Hüpfen ein Fehler, dann ist der oder die nächste Mitspielende dran. In deiner nächsten Runde startest du wieder bei der Nummer, bei der du ausgeschieden bist. >> Hier findest du übrigens eine detaillierte Spielanleitung zu Hüpfekästchen.

 

2. Dreibeinlauf: Lege eine Laufstrecke fest. Dann finden sich immer 2 Kinder zusammen. Binde je 1 Bein der Kinder zusammen. Dann treten 2 Paare oder mehr gegeneinander an. Wer hat das beste Taktgefühl und kommt am schnellsten ans Ziel? 

 

 

 

3. Seilspringen: Beim Seilspringen werden Schnelligkeit, Ausdauer und Kraft, aber auch Koordination, Beweglichkeit und das Rhythmusgefühl trainiert - und das Wichtigste: Kinder lieben es. Dabei kannst du ein großes Schwingseil nehmen, das 2 Personen schwingen und mehrere Kinder gleichzeitig bespringen oder jede:r bekommt sein bzw ihr eigenes. Und dann heißt es: Wie viele Sprünge schaffst du hintereinander? In 1 Minute? Mit geschlossenen Beinen? Auf 1 Bein? Im Pferdegalopp? >> Hier gibt es noch ein paar Tipps zum Seilspringen.

 

4. Anschleichen: 1 Kind steht mit dem Rücken zur Gruppe. Es ist Fänger:in. Die Mitspieler:innen starten in etwa 3 m Entfernung, auf die fangende Person zuzugehen. Aber Achtung: Wenn der oder die Fänger:in sich umdreht, müssen alle in der Bewegung „einfrieren“. Wer sich bewegt, muss zurück zum Start.

 

5. Tauziehen: Manche sagen Tauziehen, manche auch Seilziehen. Gemeint ist das Gleiche: 2 Mannschaften ziehen an den entgegengesetzten Enden eines Taus und treten so im Kräftemessen gegeneinander an. Dabei können sich alle Beteiligten so richtig auspowern, sofern du darauf achtest, dass die Gruppen ähnlich stark sind. Beliebte Gruppen-Konstellationen sind „Jungs gegen Mädchen“, „Mannschaft gegen Trainer“ oder „Kinder gegen Erwachsene“. Wichtig ist, dass du ein belastbares Tau wie das Sport-Thieme Ziehtau dafür nimmst und eine Linie markierst, die nicht übertreten werden darf.

 

6. Gummitwist: Hierfür brauchst du mind. 3 Personen. 2 umspannen ihre Knöchel mit dem Gummiband. Dabei stehen die Füße etwa hüftbreit auseinander. Die 3. Person hüpft in der Mitte folgende Sprungvarianten:

++ Mitte: die Füße landen in der Mitte zwischen den beiden Bändern

++ Grätsche: beide Füße sind nach dem Sprung außerhalb des Gummis

++ Auf: ein oder beide Füße landen auf dem Gummi

++ Raus: man springt mit beiden Füßen auf eine Seite außerhalb des Bandes

 

Macht eine hüpfende Person einen Fehler, ist die nächste Person an der Reihe. >> Die Spielanleitung Gummitwist gibt´s hier zum Downloaden.

 

7. Murmelgolf: Auf geht es in den Sandkasten. Hier ziehst du eine Startlinie und buddelst ein kleines Loch in etwa 2 bis 3 m Entfernung. Es macht Sinn, die Strecke dazwischen etwas zu ebnen. Nun geht es los. Alle erhalten 3 Murmeln und murmeln eine nach der anderen in Richtung Loch. Wo die Murmeln hinfallen, bleiben sie liegen. Von dort aus geht es dann in der nächsten Runde weiter. Wer als erster alle Murmeln in dem Loch hat, gewinnt das Spiel. 

 

8. Sackhüpfen: In den Sack steigen, hoch ziehen, festhalten und los geht das Rennen. Dabei kannst du eine Strecke mit Start und Ziel festlegen oder einen Slalom-Parcours aufbauen. Und dann heißt es beim Startschuss: In die Hüpfsäcke - fertig - los! Sackhüpfen kannst du übrigens auch gut als Staffelspiel spielen. Dabei einfach statt eines Staffelstabs bei der Übergabe den Sack an die nächste Person übergeben.

 

9. Schattenfangen: Ein richtig schönes Sommerspiel ist Schattenfangen - denn logischerweise funktioniert es am besten bei strahlendem Sonnenschein. Ein Kind ist Fänger:in und muss auf den Schatten der anderen Kinder treten. Hat er den Schatten eines Kindes „gefangen“, fängt dieses!

  

10. Wackelturm: Ein tolles Geschicklichkeitsspiel für draußen ist das BS Spiel Wackelturm. Dabei geht es darum, den Turm aus Bauklötzen so hoch wie möglich zu bauen. Alle ziehen abwechselnd einen Klotz aus einer beliebigen Schicht des Turms heraus und legen ihn dann ganz vorsichtig oben wieder drauf. Bei wem der Turm einstürzt, hat verloren.

 

11. Mölkky: Ziel bei Mölkky ist es, genau 50 Punkte zu erreichen. Dazu werfen die Spieler:innen abwechselnd aus etwa 3 bis 4 m Entfernung mit dem Wurfholz auf die Kegel. Wird 1 Kegel umgeworfen, zählt die Nummer auf diesem Rundholz (z. B. 11). Fallen mehrere Kegel, so wird die Anzahl der umgeworfenen Kegel gezählt. Überschreitet ein:e Spieler:in die 50 Punkte, wird er/sie auf 25 Punkte zurückgestuft und spielt von dort weiter. Je weiter man sich den 50 Punkten nähert, desto wichtiger wird also die Wahl der Kegel.

>> Die ausführlichen Mölkky-Spielregeln liest du in unserem Blogbeitrag.

 

12. Stelzenlaufen: Für den Anfang solltest du den Kids im Kindergarten und Grundschulalter lieber Laufdosen, Walzenstelzen oder Topfstelzen zur Verfügung stellen. Das Laufen auf hohen Stelzen eignet sich erst für Kinder ab 6 Jahren. Doch egal ob hoch oder höher: Stelzenlaufen ist in jedem Fall eine Herausforderung.

Und mit diesen 7 Tipps zum Stelzen-Laufen gelingt es spielend:

  1. Für den Anfang bitte die Trittflächen auf der untersten Stufe einstellen.
  2. Im Zweifelsfall das Gerät mit Hilfestellung und/oder geeigneter Schutzausrüstung benutzen.
  3. Das Kind stellt sich mit dem Rücken an die Wand.
  4. Die Stelzen an die Wand lehnen
  5. Die beiden Stangen von vorne umfassen und die Füße vorsichtig auf die Trittflächen stellen – die Stangen liegen immer noch an der Wand an.
  6. Das Kind löst vorsichtig die Verbindung zur Wand und balanciert das eigene Gleichgewicht aus. Dabei den Körper möglichst weit aufrichten und Körperspannung halten.
  7. Beim Gehen das jeweilige Bein entlasten bzw. das Körpergewicht verlagern.

 

Neben Stelzen findest du bei uns übrigens auch anderes, hochwertiges Holzspielzeug für draußen. Jetzt hier im Sport-Thieme Shop entdecken und die ersten Sonnenstrahlen des Jahres so richtig genießen!

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