Bewegungsspiele: Ideen für den Stuhlkreis

Sport-Thieme Redaktion

"Super hilfreich, danke. Manchmal kommt man auf die Klassiker gar nicht. Habt ihr vielleicht noch ein paar Ideen mit etwas mehr Bewegung? Wir suchen immer wieder neue Gruppenspiele für den Gruppenraum, nicht ganz so viel Platz, Stuhlkreisgröße - wenig Material zur Verfügung."

Mit diesem Kommentar zu einem Blog-Beitrag hat uns unsere Leserin Birgit den Anstoß zu unserem heutigen Beitrag gegeben: Stuhlkreisspiele für den Kindergarten.

Kindergartenspiele für mehr Bewegung im Stuhlkreis 

Der morgendliche Stuhlkreis ist ein Muss im Alltag kleiner Kinder. Ob in der Kita, in der Grundschule, beim Kinderturnen oder beim Waldtag: Spiele im Sitzkreis bieten eine gute Möglichkeit zur Kommunikation sowie zur sozialen, emotionalen und sprachlichen Förderung. Damit du zeitgleich auch die Bewegung fördern kannst, haben wir 8 beliebte Bewegungsspiele rausgesucht, die du in verschiedenen Variation für unterschiedliche Altersstufen nutzen kannst:

  1. Tanzbär
  2. „Mein rechter, rechter Platz ist leer“
  3. Geschichtenball
  4. Hoch im Himmel
  5. Fang den Besen
  6. Spiegelbild-Kind
  7. Stöckchenball
  8. Der Plumpssack geht um

Tanzbär: „Ich bin ein dicker Tanzbär und komme aus dem Wald. Ich such mir einen Freund aus und finde ihn schon bald.“ - Freund:in aussuchen, an die Hände fassen und dann zusammen tanzen. „Und wir tanzen hübsch und fein, von einem auf das andre Bein. Und wir tanzen hübsch und fein, von einem auf das andre Bein.“ Dann wieder von vorne. Dabei ändert sich der Text in „Wir sind 2 dicke Tanzbären“ und die Kinder suchen jeweils eine:n neue:n Freund:in aus und so weiter... bis alle Kinder tanzen. 

„Mein rechter-rechter-Platz ist leer“: Stelle 1 Stuhl mehr auf, als Kinder sind. Wer links vom leeren Stuhl sitzt, fängt an:" Mein rechter, rechter Platz ist leer, ich wünsche mir XXX her." Für größere Kinder kannst du das gewünschte Kind auch auf einem Bein hüpfen oder im Storchengang kommen lassen. 

Geschichtenball: Alle stehen im Kreis. Du nimmst einen Weichschaumball und fängst an, eine Geschichte zu erzählen: „Heute morgen hat mein Wecker geklingelt. Ganz verschlafen schaute ich aus dem Fenster und sah....“ Nach 2 bis 3 Sätzen wirfst du 1 Kind den Ball zu. Dieses erzählt die Geschichte weiter... Das ganze kannst du natürlich auch als „Quizball“ spielen. Dabei ist es sinnvoll, wenn du der „Quizmaster“ bist und du ein paar Fragen vorbereitet hast. 

Hoch im Himmel: Diesen Vers kannst du singen oder aufsagen. Wichtig ist, dass die Kids Spaß daran haben, sich wie die Tiere zu bewegen und die entsprechenden Geräusche dazu zu machen: "Hoch im Himmel, tief auf der Erde, überall ist Sonnenschein. Wenn ich nicht ein Kindlein wäre, würd´ ich gern ein Frosch/Hase/Eule/Löwe sein."

Fang den Besen: Ein echter Klassiker aus Großmutters Zeiten und noch immer sehr beliebt. Stelle einen Besenstiel in die Mitte des Stuhlkreises. Jedes Kind bekommt eine Nummer zugeordnet. Kind Nummer 1 beginnt und lässt den Besenstiel los. Dabei sagt es eine beliebige Nummer. Das Kind mit der Nummer fängt den Besenstiel auf. „Fang den Besen“ ist übrigens auch ein hervorragendes Kennlernspiel zum Namen üben.

Spiegelbild-Kind: Alle Kinder stehen im Kreis. 1 Kind geht in die Mitte und macht Bewegungen vor, die die anderen nachmachen müssen. Die Steigerung ist, die anderen zum Lachen zu bringen. Wer zuerst lacht, kommt in die Mitte. 

Stöckchenball: Jede:r nimmt 2 Buntstifte aus der Federmappe mit in den Stuhlkreis. Dann benötigst du noch einen kleinen, weichen Ball. 1 Kind nimmt diesen zwischen die Stifte und versucht, den Ball an das nächste Kind weiterzugeben. Wem gelingt das, ohne die Hand zur Hilfe zu nehmen? Kleiner Tipp: Umso härter der Ball, umso schwieriger das Spiel! Am Anfang eignen sich beispielsweise Sport-Thieme Jonglierbälle „Bean-Bags“.

Der Plumpssack geht um: Ein Kind läuft um den Kreis herum und lässt das Bohnensäckchen möglichst unauffällig hinter einem anderen Kind fallen. Sobald dieses das bemerkt, steht es auf, schnappt sich das Säckchen und versucht, das andere Kind zu fangen. Gelingt es ihm, bevor dieses sich in die „Lücke“ setzt, lässt es den Plumpssack unauffällig bei einem weiteren Kind fallen. Gelingt es ihm, es einzufangen, setzt es sich wieder hin und das erste Kind darf den Plumpssack ein 2. Mal verteilen.

 

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