Wir schauen uns das Trampolin-Fitnesstraining, auch Rebounding genannt, genauer an. Für wen eignet es sich und für wen besser nicht? Kann man mit Trampolinspringen abnehmen? Und was ist eigentlich Jumping Fitness? Diese und andere Fragen klären wir hier und heute.
Das erwartet dich hier:
- Was trainiert das Trampolinspringen?
- Abnehmen durch Springen auf dem Trampolin?
- Tipps für das Trampolinspringen
- Fitnesstrampolin-Übungen für Anfänger:innen
- Was ist Jumping Fitness?
Was trainiert das Trampolinspringen?
Durch das Springen auf dem Fitnesstrampolin absolvierst du ein Konditionstraining, bei dem du das Herz-Kreislauf-System anregst und gleichzeitig deine Koordination und das Gleichgewichtssinn förderst. Der ständige Wechsel aus Schwerelosigkeit und Anspannung macht das Training auf einem Fitnesstrampolin ähnlich intensiv wie das Laufen in tiefem Sand. Hierbei werden jeder Muskel und jede Zelle beansprucht - und das etwa 3-mal so stark wie beim herkömmlichen Joggen. Dabei hat das Hüpfen auf dem Trampolin eine hohe Intensität und trainiert neben den großen Muskelgruppen von Bauch, Unterschenkeln, Oberschenkeln, Po, Rumpf und Rücken auch die kleinen, tief liegenden Muskeln, die für eine stabile Wirbelsäule und eine aufrechte Körperhaltung wichtig sind. Und ein ganz großer Vorteil: Das Springen auf dem Trampolin ist besonders schonend für Gelenke und Wirbelsäule.
Regelmäßiges Training auf dem Trampolin kann:
++ Kraft und Ausdauer steigern
++ Körperhaltung und Flexibilität optimieren
++ Reaktionsvermögen verbessern
++ Herz-Kreislauf stabilisieren
++ Stressresistenz verbessern
++ Gewichtsverlust unterstützen
Abnehmen durch Springen auf dem Trampolin?
Ob man mit dem Training auf dem Fitnesstrampolin abnehmen kann, hängt von vielen Faktoren wie der Häufigkeit des Trainings und seiner Intensität sowie von einer gesunden, kalorienreduzierten Ernährung ab. Fakt ist, dass Fitnesstrampoline dir ein gelenkschonenendes Cardio- und Koordinationstraining ermöglichen, welches deine gesamte Muskulatur stärkt, den Stoffwechsel ankurbelt und viele Kalorien verbrennt. Dabei ist Trampolinspringen gelenkschonend, was besonders bei übergewichtigen Menschen von Vorteil ist. Bitte beachte aber: Stark übergewichtige Personen sollten zu Anfang auf dem Trampolin schwingen und nicht springen.
Tipps für das Trampolinspringen
Wenn Fitnesseinsteiger:innen motiviert sind, muten sie sich meist zu viel zu. Ein ganz einfacher Trick, um sich vor Überanstrengungen und Überlastungen zu schützen, lautet daher: Trainiere immer nur so intensiv, dass du während der Übungen noch sprechen kannst. Wenn du merkst, dass du aus der Puste kommst, höre nicht abrupt auf, sondern schwinge sanft weiter ohne jegliche Arm- und Bein-Bewegungen.
Den Einstieg ins Rebounding solltest du langsam beginnen und allmählich steigern. Für gänzlich Untrainierte oder stark Übergewichtige kann es besser sein, mehrmals am Tag 1-2 Min. zu trainieren, als 1-mal in der Woche 20 Min. Je fitter du bist, umso länger darf deine erste Trainingseinheit sein. Mehr als 10 Min. am Stück empfehlen wir dir aber tatsächlich nicht. Bänder, Sehnen und Muskeln müssen sich an den neuen Bewegungsablauf erst einmal gewöhnen.
Wichtig beim Training auf dem Trampolin ist die richtige Körperspannung. So geht´s:
- Rücken und Kopf gerade halten
- Schulterblätter nach unten ziehen
- Bauch anspannen
- Becken leicht nach hinten kippen, ohne ins Hohlkreuz zu gelangen
- Knie leicht beugen
Fitnesstrampolin-Übungen für Anfänger:innen
Wie bei jeder anderen Fitnesseinheit auch, solltest du das Training auf dem Fitnesstrampolin vorab sorgfältig planen. Jede Einheit sollte sich aus Aufwärmübungen, dem eigentlichen Workout mit Kräftigung und Ausdauer sowie einem Cool-Down zusammensetzen. Wir haben dir Übungsideen für ein komplettes Workout zusammenstellt:
1. Übungsideen für das Aufwärmen:
Das Training beginnt mit dem Einschwingen. Dazu stell dich bequem auf dem Trampolin auf. Die Knie sind durchlässig - also leicht gebeugt. Beweg dich leicht auf und ab. Die Fersen haben die ganze Zeit Kontakt zum Schwungtuch. Fortgeschrittene wärmen sich durch leichtes Gehen oder Laufen auf dem Trampolin auf. Diese Übungen kannst du dabei machen:
- Schultern abwechselnd nach oben ziehen
- Arme ausstrecken und nach vorne oder hinten kreisen
- Unterarme anwinkeln und umeinander kreisen lassen
- Hüfte entgegen dem Oberkörper twisten
2. Übungsideen für das Training von Ausdauer, Kraft und Koordination:
Wenn du aufgewärmt bist, beginnt das eigentliche Training. Hier sind die beliebtesten Übungen:
Ausdauer: Laufen, Sprinten, Hüpfen, Anfersen, Knieheben, Anhocken
Kraft: Kniebeuge, Ausfallschritt, Unterarmstütz, Dips
Koordination: Windmühle, Hampelmann, Skijump, Schuhplattler, Schattenboxen
3. Übungsideen für das Cool-Down:
Beim Abkühlen nach dem Training schwingen Anfänger:innen genauso wie beim Aufwärmen. Fortgeschrittene laufen langsam aus. Dann 1-mal den Körper durchdehnen: Arme, Schultern, Beine, Bauch und Rücken.
Was ist Jumping Fitness?
Kennst du schon Jumping Fitness? Bei diesem Gruppenworkout werden schnelle Sprünge und zahlreiche Schrittkombinationen zu rhythmischer Musik ausgeführt. Das macht riesigen Spaß und verbrennt unzählige Kalorien! Und wie beim Trampolinspringen üblich, ist dieser Mega-Trend der Fitnessstudios total gelenkschonend! Jumping Fitness ist ein Ganzkörper-Workout für über 400 Muskeln, das einfach alle ins Schwitzen bringt. Wichtig ist, dass du deinen Kursraum mit den richtigen Fitnesstrampolinen für Jumping Fitness Kurse ausstattest. Jumping Fitness Trampoline sind sechseckig und haben eine Haltestange. Diese ist für intensive Übungen notwendig und bietet besonders Einsteiger:innen einen sicheren Halt.
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