Korfball – Teamgeist, Wettkampf und Gleichberechtigung

Korfball - du denkst, wir hätten uns verschrieben? Nein, wir meinen tatsächlich Korfball. Das Wort „Korf“ kommt aus dem niederländischen und bedeutet Korb. Die Sportart selbst wurde von dem Niederländer Nico Broekhuysen im Jahre 1902 ins Leben gerufen. Die Idee dahinter? Korfball sollte der erste Mannschaftssport sein, in dem Mädchen und Jungen gemeinsam als Team und mit den gleichen Chancen spielen.

Gemischte Teams spielen Korfball

In diesem Beitrag erfährst du alles über Korfball:

 

Was ist Korfball?

Korfball ist ein dynamischer Teamsport, der Elemente aus Basketball und Handball vereint. Der besondere Clou dabei: Frauen und Männer spielen gemeinsam im Team. Damit es fair und gleichberechtigt bleibt, stehen sich Spieler:innen des gleichen Geschlechts als direkte Gegner:innen gegenüber. So gleichen sich jegliche geschlechtsspezifischen Unterschiede aus. Unterschiede in der Größe, Schnelligkeit oder Kraft sind also nur noch von geringer Bedeutung. Es sind somit alle Voraussetzungen für einen ausgeglichenen Wettkampf gegeben. Doch das Spiel wäre so doch viel zu einfach. Dadurch, dass Alleingänge verboten sind, ist das Team aufeinander angewiesen – die perfekte Basis zur Entwicklung von Teamgeist. Warum sich also mit herkömmlichen Sportarten begnügen, wenn Korfball gleich 3 essenzielle Dinge miteinander vereint: Teamgeist, Wettkampf und Gleichberechtigung.

Interessanter Korfball-Fact: Korfball ist nicht auf den europäischen Raum beschränkt. Organisiert von der International Korfball Federation finden alle 4 Jahre Korfball-Weltmeisterschaften statt, bei denen neben den Niederlanden, Belgien und Deutschland auch Länder wie Indien, Argentinien oder China antreten. 

 

 Das sind die Korfball Regeln

Gespielt wird auf einem 40x20 m großen Spielfeld. Es spielen je 4 Männer und 4 Frauen in 1 Team, die versuchen, den Ball in einen 3,50 m Korb des gegnerischen Teams zu werfen. Ein Alleinspiel, also Laufen oder Dribbeln, ist nicht erlaubt. Alle sind somit auf ihr Team angewiesen. Zudem ist Korfball ein kontaktloser Sport. Sperren oder Anrempeln der Gegenspieler:innen gilt als Regelverstoß. Auch darf den Gegner:innen der Ball nicht aus der Hand genommen werden. 

 

Das brauchst du für Korfball

Ganz zu Anfang steht hier natürlich die Lust, etwas Neues auszuprobieren! Wie bereits erwähnt, ist eine Fläche von 40x20 m notwendig. Hierbei ist es egal, ob du in- oder outdoor spielst. Denn neben dem Hallenkorfball gibt es auch die Varianten Streetkorfball und Beachkorfball! Dazu empfehlen wir dir einen Outdoor-Korfballständer. Du möchtest Korfball lieber in der Halle ausprobieren? Dafür gibt es Korfballständer speziell für das Training. Die sind mit nur 3 m nicht so hoch und daher auch ideal für Schüler:innen geeignet. Für die ganz Kleinen gibt es sogar höhenverstellbare Korfballständer – wie der Name schon sagt, ist er in der Höhe verstellbar und so individuell auf das Trainingsniveau anpassbar. Für offizielle Wettkämpfe musst du auf einen Korfballständer nach den Maßen der IKF (International Korfball Federation) spielen.

 

Was ist der Unterschied zwischen Korbball und Korfball?

Korfball und Korbball klingen sehr ähnlich. Aber es gibt Unterschiede. Diese findest du zur Übersicht in der nachstehenden Tabelle:

Merkmal

Korfball

Korbball

Spielprinzip

Männer und Frauen spielen im selben Team

Reine Frauen- oder Männerteams

Teamgröße

8 Spieler:innen (4 Frauen + 4 Männer)

5 Feldspieler:innen + 1 Torwart:in

Korb

Ohne Brett, auf 3,5 m hohem Pfosten

Mit Brett, ähnelt einem Basketballkorb

Spielfeld

2 Zonen, mit ständigem Wechsel von Angriff und Verteidigung

Spielfeldhälften wie beim Handball

Ballführung

Passen ohne Dribbeling

Dribbeln ist erlaubt

Wettbewerbe

Weltmeisterschaften, international organisiert (IKF)

Meist nationaler Schul- oder Vereinssport

 

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