Ob Lauftreff oder Vereinssport: als Nordic Walking Trainer:in bist du Technikcoach und Motivator:in. Damit du deine Sportler:innen gut unterstützen kannst, haben wir die wichtigsten Infos zu Equipment, Technik und Stocklänge beim Nordic Walking zusammengestellt. Am Ende des Beitrags zeigen wir dir 5 Aufwärmübungen, die bei Nordic Walker:innen besonders beliebt und obendrein sehr effektiv sind.
Das erwartet dich hier:
- Vorteile des Nordic Walking
- Nordic Walking Technik richtig lernen
- Dieses Nordic Walking Equipment brauchst du
- Die richtige Stocklänge
- 5 effektive Aufwärmübungen für das Nordic Walking Training
Vorteile des Nordic Walking
Nordic Walking ist eine tolle Sportart, die wirklich jede:r betreiben kann. Sie eignet sich für alle Altersklassen und Fitnesslevel – sogar für komplette Sporteinsteigende und übergewichtige Personen, die sich sonst in vielen Sportarten zurückhalten müssen, weil die Gelenke zu stark belastet werden. Lediglich bei schwerer Arthrose oder Osteoporose, akuten Infektionen, Fieber, akutem Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie entzündlichen Prozessen wird vom Nordic Walking abgeraten.
Und hier alle Vorteile des Nordic Walking auf einen Blick:
- Gelenkschonendes Herz-Kreislauf-Training
- Stärkung der Rückenmuskulatur und Mobilisierung der Lendenwirbelsäule
- Anregung des Stoffwechsels und der Fettverbrennung (400 bis 650 kcal pro Std.)
- Verbesserung der Körperhaltung
- Koordination von Arm- und Beinbewegung
Nordic Walking Technik richtig lernen
- A = Aufrechter Gang, Blick nach vorn
- L = Lange Arme, locker schwingen
- F = Flacher Stock, aktiv einsetzen, nicht hinterherschleifen
- A = Angepasste Schritte
Und wichtig: Nordic Walking ist kein Wettrennen. Das ideale Trainingsniveau ist so, dass du dich noch gut unterhalten kannst
Dieses Nordic Walking Equipment brauchst du
++ Schuhe: Gut gedämpft und mit rutschfester Sohle, damit du sicher unterwegs bist. Wenn du länger dabei bist, lohnen sich spezielle Walkingschuhe. Damit hast du mehr Komfort bei der Trainingseinheit und einen sicheren Tritt auf jedem Untergrund und bei jedem Wetter.
++ Outfit: Bequem, wetterfest, atmungsaktiv – so sollte deine Bekleidung sein. Trage beim Nordic Walking den Zwiebel-Look. Zwischendurch ausziehen funktioniert immer.
++ Stöcke: Sie sind das Herzstück. Wenn du in deinem Lauftreff oder im Geräteraum deines Vereins eine Auswahl an Stöcken bereit halten willst, findest du hier eine Übersicht, welcher Sport-Thieme Stock sich für wen eignet:
„On track“: Aluminium-Stock mit angenehmem Kork-Griff und herausnehmbaren Handschlaufen - ideales Einstiegsmodell für Gelegenheitssportler:innen.
„Move“: Alu-Stock mit bequemem Naturkork-Griff und Klick-System-Handschlaufen für Neueinsteigende und Fortgeschrittene .
„Premium Track”: Idealer Nordic Walking Stock für Freizeit- und Fitnesssportler:innen. Besonders praktisch: Über einen Spin-Verschluss ist die Stocklänge an die Körpergröße anpassbar.
„Pleasure:“ Alu-Stock mit Kork-Griff. Sein raffinierter Drehmechanismus schiebt den Gummifuß nach oben und legt die Metallspitze frei. So musst du die Gummipuffer nicht mehr abziehen!
„Lock Up Pro“: Dieser hochwertige Carbon-Stock ist in der Länge verstellbar. Mit seinem angenehmen Naturkork-Griff und dem Alu-Schnellverschluss ist er der optimale Nordic Walking-Begleiter für ambitionierte Sportler:innen.
Die richtige Stocklänge für Nordic Walking Stöcke
5 effektive Aufwärmübungen für das Nordic Walking Training
5 bis 10 Min. aufwärmen sollte auch beim Nordic Walking sein. Starte mit dem sanften Kreisen von Schultern, Armen, Kopf, Hüfte, Knie- und Fußgelenken. Dann haben sich diese 5 Übungen bestens bewährt:
++ Oberkörper drehen: Du stehst im hüftbreiten Stand und bewegst deinen Oberkörper von rechts nach links. Zuerst dreht nur der Oberkörper oberhalb der Hüfte 10- bis 12-mal. Dann dreht die Hüfte mit und zum Schluss dreht der gesamte Körper, sodass auch die Hacken sich vom Boden lösen und die Knie einknicken. Die Arme bewegen sich um den Oberkörper.
++ Wirbelsäulenstretch: Steh aufgerichtet im hüftbreiten Stand, streck die Brust raus und zieh die Schulterblätter zusammen. Die Arme befinden sich hinter dem Körper und kommen nach vorne, wenn der Rücken sich rundet und die Schultern nach vorne ziehen.
++ Knieheben: Steh fest auf einem Bein. Das andere Bein schwingt von vorne nach hinten durch. Nach 10 Wiederholungen wechsele die Seiten.
++ Ausfallschritt: Geh in den Ausfallschritt nach vorne. Das Knie des hinteren Beins geht in Richtung Boden. Die Hüfte streckst du nach vorne, bis ein sanfter Zug auf dem Hüftbeuger ist. 10- bis 12- mal pro Bein federn.
++ Hampelmann: 20 Hampelmänner treiben nun noch den Puls nach oben, bevor du los starten kannst.