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Gastautoren

22.08.2014 Events

Challenge Roth 2014: Mein erster Ironman

Grenzerfahrung mit Happy End

AnmeldungPünktlich um 07.10 Uhr am Sonntagmorgen beginnt mein großes Abenteuer:

Gemeinsam machen wir uns auf den Weg zu 226 Kilometern. Die Kanonen schießen, die Schwimmleine wird aus dem Wasser gehoben und der Massenstart beginnt. Es ist eng, ich bin mitten in der berühmten Waschmaschine gelandet, Arme und Beine kämpfen sich im Kraul-Stil nach vorn oder werden überschwommen, ein klassischer Triathlon Wasserstart.

Faszination Triathlon

Mein Abenteuer Langdistanz-Triathlon beginnt viel früher, in meiner Jugend mit der Faszination für die Länge des Wettkampfes und der unfassbaren Leistungen der Athleten. Irgendwann fragte ich mich, ob ich selbst das schaffen kann, die Antwort darauf sollte ich am 20.07.14 in Roth finden.

Ein sehr früher Start

Mein Wettkampf-Tag beginnt um 03:49 Uhr mit dem Klingeln des Weckers, aufstehen und Duschen gehen. Um 04:00 Uhr Treffen im Hotel zum gemeinsamen Frühstück mit meiner Freundin und der Familie. Alle sind an diesem Tag angespannt und es fällt mir schwer etwas zu Essen. Aber die Energie muss ich aufnehmen, der Tag wird lang und mein Körper braucht Energie. Kaffee darf auch nicht fehlen, auch wenn ich nicht wirklich müde bin, als der Wecker klingelt bin ich hellwach. Etwas ist an diesem Morgen anders als bei anderen Starts, ich kann es noch nicht sagen, aber ich bin nicht so nervös wie bei anderen Veranstaltungen, ich freue mich.

Nürnberg im Ausnahmezustand

Mit diesem Gefühl geht es mit dem Auto von Nürnberg nach Hipoltstein zum Schwimmstart. Wir haben uns in Nürnberg eingebucht. Die Region Roth ist ländlich und dem Ansturm von 250.000 Zuschauern und den 3.500 Einzelstartern und gut 650 Staffeln (je ein Athlet bewältigt eine Disziplin) inklusive Familie nicht gewachsen.Startbereich

Mein Tipp an alle, die dieses unglaubliche Erlebnis in Angriff nehmen wollen: Rechtzeitig Unterkunft besorgen, 1 Jahr im Vorfeld und im Zweifel nach Nürnberg ausweichen. Von dort sind es mit dem Auto 30-45 min bis zum Schwimmstart. Rechtzeitiges Anreisen vorm Wettkampf ist Pflicht. Spätestens am Vortag zum Wettkampf muss das Rad eingecheckt werden und die Startunterlagen abgeholt werden.

Eine gute Organisation ist alles

Dann beginnt das Organisieren, die Laufsachen werden am Vortag abgegeben und mit dem LKW zum Laufstart in die zweite Wechselzone gebracht. Mit der Abgabe des Beutels tue ich mich schwer, ist alles für das Laufen drin? Schuhe, Mütze als Sonnenschutz, Sonnencreme, Vasiline gegen wundscheuern (falls Bedarf nach dem Radfahren) Energieversorgung: Gel, Socken, Schuhlöffel… Check! Keine Sorge, für die Vorbereitung und das Packen findet ihr Checklisten im Internet.

 

SchwimmstartDer Schwimmstart

2 Stunden vor dem Wettkampf sollte man am Schwimmstart sein, hier empfiehlt sich lieber etwas mehr Zeit einzuplanen. Ich pumpe Luft auf die Reifen am Rad, prüfe nochmals alles, gehe die Strecken vom Ausstieg zum Rad ab und speichere mir den Ablauf. Ich ziehe meinen Neoprenanzug an und begebe mich Richtung Schwimmstart. Gestartet wird in Startgruppen mit 230 Athleten im 5 Minuten Abstand. Gemeinsam gehen wir ins Wasser und Schwimmen uns ein.

Auf Los geht´s Los

Um Punkt 07:10 Uhr knallt die Startkanone und schickt uns auf unseren Weg.
Das Schwimmen beginnt unruhig und ich halte mich an meinen Plan und gehe es ruhig an. Heute ist das Ziel entspannt zu Schwimmen und möglichst wenig Aufregung und Kraft im Main-Donau Kanal zu lassen.

Im Hier und Jetzt

Nach ein paar Minuten komme ich in den Schwimmmodus und beginne zu realisieren; die Sonne scheint, ich fühle mich wohl. Die Strecke ist lang und es fällt mir schwer konzentriert zu bleiben, zu viele Bilder vom Start und den letzten Tagen gehen mir durch den Kopf. Ich fokussiere mich auf das was zählt, im Moment Schwimmen und verbanne Gedanken an die Wechselzone, die steigenden Temperaturen und die Dinge die vor mir liegen.

Raus aus dem Wasser und ab auf´s RadWechselzone

In einer großen Gruppe verlassen wir das Wasser, viele Helfer, heute sind 5.700 Helfer für die Athleten im Einsatz stehen bis zur Hüfte im Wasser und helfen den Athleten auf die Beine. Jetzt greifen 100fach im Training geübte Abläufe, Neoprenanzug auf, bis zur Hüfte aufmachen, Wechselbeutel finden, greifen und ab ins Zelt zum Umziehen. Nach 1:10 komme ich genau im Plan aus dem Wasser und keine 2 Minuten später sitze ich auf meinem Rad.

Fanrufe nur für mich

Im Spalier geht es vorbei an hunderte Fans zu beiden Seiten, meine Lieben sehe ich im Augenwinkel und höre meinen Namen, auf geht es zum Radkurs. Ich überquere die Brücke unter der ich vor ein paar Minuten schwamm und blicke auf den Kanal. Heute wird ein guter Tag.
Der Beginn der Radstrecke verläuft hektisch, viele Athleten die eng beieinander liegen, mein Puls rast, ich gebe zu viel Gas und muss mich einbremsen, es liegen noch 180 km vor mir. Wieder erwische ich mich dabei wie meine Gedanken fliegen, aber das was hier passiert ist einfach unfassbar, die Menschen, die Stimmung meine Emotionen. Es fällt mir schwer mich im Zaum zu halten ;-)

RadfahrenBerg auf und Berg ab

Der Radkurs in Roth ist ein Rundkurs mit je 90 km Länge, der zweimal gefahren wird. Highlights sind mit Sicherheit der Solarer Berg (bei KM 70 und 155) mit 25.000 Zuschauern und Greding (bei KM 35 und 120) mit dem Kalvarienberg bei dem es ordentlich Bergauf geht. Der Radkurs in Roth ist nie so richtig flach, es geht ständig Bergauf oder Bergab, insgesamt wellig und trotz rund 1.000 Höhenmetern dennoch schnell zu fahren

Alles nach Plan trotz Hitze

Um 10.00 Uhr merke ich an diesem Tag das erste Mal die Hitze, ich beschließe mich nicht darauf einzulassen mich die restlichen, geplanten 7 Stunden damit zu beschäftigen das es heiß ist, sondern in diesem Moment mache ich das ich machen muss, Rad fahren. Die Kilometer fliegen dahin, und ich schaue immer wieder auf die Uhr und kontrolliere die Pace, alles im Plan. Ich biege ein nach Hipoltstein und fahre durch die Abspeergitter den Solarer Berg hinauf.

Letztes Jahr war ich Zuschauer

Ich erinnere mich an das letzte Jahr zurück. Ich stand auf der anderen Seite der Absperrung und habe die Athleten angefeuert. Damals bin ich in der Nacht los und habe mir das Rennen als Zuschauer angeschaut und mich an nächsten Morgen in Roth in die Schlange gestellt um mir einen Startplatz für den 20.07.14 zu sichern. Die Online Anmeldung ist jedes Jahr nach guten 30 Sekunden ausgebucht. Mein Tipp an alle Enthusiasten, die in Roth beim Triathlon starten möchten: Fahrt hin und sichert Euch die Anmeldung vor Ort.

Solarer BergSolarer Berg 3

Heute fahre ich den Solarer Berg hinauf, das Alpe d´Huez des Triathlons. In der Kurve am Anfang höre ich meine Freundin meinen Namen schreien, und bereits am Fuße des Berges habe ich vom Fuß bis unter den Helm Gänsehautentzündung.

Glücksgefühle pur

25.000 Menschen stehen und schreien, feiern und klatschen jeden Athleten den Berg hinauf. Die Steigung ist nicht spürbar, der ganze Körper wird überschüttet mit Endorphinen, unglaublich. Das ist ein besonderer Moment, einer für den es sich lohnt die Challenge Roth auch als Zuschauer zu besuchen.

Wichtig: Essen und Trinken nicht vergessen

Das Thema Verpflegung ist im Ausdauersport unglaublich wichtig. Darüber gibt es viele Bücher und Meinungen, ich kann Euch nur das wiedergeben, was aus meinen Erfahrungen für mich funktioniert. Am Morgen im Hotel habe ich mir meine Essensstrategie auf den Unterarm geschrieben. So verliere ich auch im Rennen nicht meinen Plan aus den Augen. Alles was ihr im Wettkampf aufnehmen wollt solltet ihr im Training testen. Ich habe gute Erfahrungen mit 70g Kohlenhydrat Zufuhr pro Stunde auf dem Rad, beim Laufen ca. 50g Kohlenhydrate gemacht.

Solarer Berg 2Individueller Bedarf

Als Faustregel könnt ihr einfach Euer Körpergewicht in Gramm Kohlenhydrate nehmen, aber auch hier gilt: Testen, eher mit weniger anfangen und beim Laufen generell weniger Zuführen. Die Kohlenhydrate nehme ich durch Energie Riegel, Bananen, Gel und Isotonische Getränke auf. Schaut einfach auf die Zusammensetzung der einzelnen Produkte und schreibt euch auf wie viel ihr wann nehmen müsst um auf eure individuellen Kohlenhydrat Werte zu kommen.

Salztabletten bei Hitze

Zusätzlich habe ich Salztabletten (bekommt ihr in der Apotheke) und Wasser zugeführt. Das empfiehlt sich ab ca. 25 Grad Celsius Außentemperatur wegen des Schwitzens und damit verbundenen Ausschwemmen von Mineralien und Salzen. Euren persönlichen Bedarf an Flüssigkeit könnt ihr durch Wiegen vor und nach dem Training ermitteln, falls ihr im Training etwas getrunken habt bitte entsprechend abziehen. Erfahrungsgemäß gehe ich bei der Ernährung von fest zu flüssig, als erst Riegel, dann Bananen, Gel, Iso…

 

Eine kleine Krise bei KM120

Aber heute fällt es mir schwer die nötige Energie zuzuführen. Die Aerohaltung und der Stress sind für den Appetit nicht förderlich. Ab KM 120 bekomme ich eine kleine Krise. Es fällt mir schwer die Pace zu halten und ich gehe aus der Aeropostion um den Rücken zu dehnen. Langsam ziehen sich die Radkilometer dahin und die Hitze tut ihr Übriges. Bei KM 155 wartet wieder der Solarer Berg und gibt mir einen Schub für die letzten Minuten. Ich biege Richtung 2. Wechselzone etwas außerhalb von Roth ab. Nach 5:18 komme ich von den 180 km Radfahren rein, 1 Minute unter dem Plan aber voll motiviert und gut gelaunt. Auch hier sind Helfer im Einsatz die mein Rad abnehmen und mir meinen Laufbeutel in die Hand drücken.

Unter vom Rad

Anfang Marathon 2

Die ersten Meter vom Rad im Übergang zum Laufen fühlen sich unrund an. Begleitet von einer lieben Helferin laufe ich ins zweite Wechselzelt. Sie schüttet meinen Beutel aus und hilft mir mit den Socken und Laufschuhen. Gleichzeitig redet sie auf mich ein und motiviert mich, cremt mich mit Sonnencreme nach und schickt mich mit besten Wünschen auf den Marathon. Die Helfer sind wie die ganze Challenge Roth einmalig.

Letzte Etappe: Laufen

Aus dem Zelt geht es weiter, Richtung Laufstrecke. Cheerleader, Helfer und Zuschauer sorgen für eine unglaubliche Stimmung. Bei der Verpflegungsstation nach dem Zelt greife ich alles, was ich bekommen kann und stopfe mir 10 Schwämme in den Einteiler, um meinen Körper herunter zu kühlen. Die Hitze und die letzten quälenden 1:30 Stunden auf dem Rad sind vergessen. Ich bin auf dem Weg und nur noch der Marathon liegt vor mir.

Ich laufe

Die Zweifel, ob mein Körper die 180 km Zeitfahren aushält, haben sich aufgelöst, es läuft und ich laufe.
Gleich nach der Wechselzone warten mein Freundin und meine Familie auf mich, das gibt zusätzlich Kraft.

Kleiner Tipp für alle Teilnehmer, das wichtigste Zeichen ist der nach oben erhobene Daumen als Zeichen das alles gut ist. Und das bleibt es auch die ersten 7 Kilometer, ganz nach Plan spule ich eher langsam beginnend die Kilometer ab. Entlang des Kanales wird es unerträglich heiß. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch und verspricht ein erfrischendes Gewitter, das aber ausbleibt. Ich nehme jede Verpflegungsstation mit, trinke, tausche Schwämme und versuche meine Temperatur herunter zu bekommen. 6 Gels habe ich für den Marathon dabei, eines alle 30 Minuten war mein optimistischer Plan. Aber mir wird zwischen Kilometer 7 und 10 klar, dass mein Magen für heute Annahmeschluss hat. Die Toiletten sind alle besetzt und so laufe ich durch.

Persönliche Planänderung

Ich stelle meine Strategie um auf Cola und Wasser. Cola kann euch Flügel verleihen. Immer mehr Teilnehmer gehen oder liegen erschöpft im Schatten. Auch mein Körper stellt alle Signale auf Warnung und schreit nach Pause. Aber der Körper ist für diesen Moment trainiert. Das was hart ist, ist der Kopf.

Der Kopf sagt: bleib stehn

Immer wieder sagt er anhalten, ausruhen, langsamer Laufen. Ich antworte: Weiter laufen, dranbleiben, beißen. In diesem Zwiespalt ziehen die Kilometer dahin und ich kann meine geplante Pace bis zum Halbmarathon halten.
Marathon KM38Ab jetzt wird es härter und ich kann meine Geschwindigkeit nicht mehr halten. Nach 7 Stunden Wettkampf muss ich dem Tag und den Kilometern Tribut zollen. Ich kann teilweise nur noch gehen und die Hitze drückt unerträglich. Wie ein Hammer trifft mich die Erkenntnis, dass ich mein Ziel, von unter 10 Stunden heute nicht erreiche. Langsam ziehen sich die Kilometer zwischen Laufen und Gehen dahin. Immer wieder zwinge ich mich das Laufen wieder aufzunehmen.

Motivation durch Athleten, Helfer und Zuschauer

Die anderen Athleten, Helfer und Zuschauer motivieren mich durch zu halten. Hier auf der „heiligen Erde“ am Kanal von Roth sitzen alle im selben Boot. Erschwerend kommt hinzu, dass ich die Laufstrecke im Vorfeld falsch eingeschätzt habe. Jeder Meter ab dem Halbmarathon zieht sich quälend hin. Ich ändere die Strategie und zerlege die Strecke in kleinere Teilstrecken.

Angefangen von 4 x 10 KM zerlege ich die 10er in 3 x 3 KM und ein wenig später denke ich nur noch von Verpflegungsstation zu Verpflegungsstation. Wieder merke ich wie mein mir gesetztes Ziel heute unerreichbar ist. Dadurch, und durch das viele Wasser in den Laufschuhen werden die Füße schwerer. Ich bin enttäuscht und muss kämpfen und es fällt mir schwer in der Hitze konzentriert zu bleiben.

Aufgeben ist keine Option

Ich stürze aus Unachtsamkeit am Kanal und mache eine Handbremsung. Spätestens jetzt liegen die Nerven blank wie beim Zahnarzt. Ich denke an die Menschen die an der Strecke auf mich warten, an die die es im Internet verfolgen und auf die nächste Zwischenzeit warten. Einen kurzen Nervenzusammenbruch später fange ich mich wieder. Das Adrenalin vom Sturz gibt mir Auftrieb. Ich beginne wieder mit dem Laufen und es geht voran.

Der Motivationskuß lassen mich durchhalten

Bei Kilometer 37 sehe ich meine Freundin und meinen Vater. Ich hole mir meinen Motivationskuss ab und gehe auf die letzten Kilometer zurück nach Roth. Durch den Sturz habe ich ein paar Verpflegungsstationen ausgelassen und merke jetzt, dass mir Energie fehlt. Bis ins Ziel sind es nur noch 5 Kilometer, die ich im Training gefühlt Tausend Mal gelaufen bin. Und es gibt während des gesamten Tages nie einen Zweifel, dass ich ankomme.
Zieleinlauf Emotional wird es noch einmal in Roth, hier sind viele Zuschauer und schreien und feiern jeden einzelnen Teilnehmer. So laufe ich in der Absperrung Richtung Triathlon Stadion weiter. Freunde warten an der Strecke und ich bekomme wieder Energie und kann lächeln. Über den roten Teppich laufe ich ins Stadion ein. Leider verpasse ich es mich selbst zu feiern, ich laufe einfach ins Ziel. Genießt die letzten Meter, nehmt die Emotionen mit und lasst Euch feiern, reißt die Arme in die Luft, ihr habt es geschafft!

Ich hab´s geschafft

Wie in Trance trabe ich Richtung Athleten Park und lasse mir meine Urkunde drucken. Den abschließenden Marathon lege ich in 03:46 zurück. Langsam wird mir bewusst, dass ich es geschafft habe. Verrückt wie gut der Marathon am Ende lief obwohl es sich im Rennen angefühlt hat, als würde ich emotional auseinander fallen.

Der Körper ist nach 226 Kilometern müde, der Kopf ist das was mehr Erholung braucht, ich sitze leer da und bin durch. Schwer zu beschreiben was mich bewegt, eine Mischung aus Traurigkeit und Leere.

MedalieMein Abenteuer endet hier. Der längste Tag meines Lebens war viel zu kurz. Ich habe viel gelernt über mich, bin mir begegnet roh und ungeschützt, habe Grenzen erfahren und überschritten und ein unglaubliches Wechselbad der Gefühle erleben dürfen.

Das war mein erster Ironman, aber nicht mein letzter, das Ziel Sub 10 bleibt.

Für alle die nun Blut geleckt haben, noch ein Hinweis zum Training. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder einen Ironman finishen kann, wenn er das wirklich will. Die Vorbereitungen sollten aus meiner persönlichen Sicht mindestens 3 Jahre betragen. Geht nicht zu schnell auf lange Distanzen und gewöhnt euern Körper mit Geduld an den Sport und die Längen. Der Körper reagiert langsam auf Veränderungen, Muskeln, Bänder, Knorpel und Gelenke brauchen Zeit zur Gewöhnung. Habt keine Angst vor dem Weg und genießt das was ihr tut. Mein Wochenpensum lag vor Roth bei 15-20 Stunden Training, aufgeteilt in bis zu 8 Einheiten an 6 Tagen.

 

Neben dem ganzen Training ist vor allem eines wichtig: die Unterstützung der Menschen die Euch wichtig sind, Partner, Familie, Freunde und die des Arbeitgebers!

 

UrkundeÜber den Ironman-Finisher:
Mein Name ist Martin Behrnd. Ich bin seit 2003 bei Sport-Thieme und seit kurzem Projektleiter von unserem Tochterunternehmen Automaten Hoffmann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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