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Sport-Thieme Physiotherapeut im Interview: Kinesiotaping

Markus Poppen ist von Beruf Physiotherapeut und Heilpraktiker im Bereich Physiotherapie. Neben Fortbildungen in der Manuellen Therapie, PNF und Kinesiotaping, macht er derzeit eine Zusatzausbildung als Osteopath. Einmal wöchentlich ist Markus bei Sport-Thieme anzutreffen. Hier behandelt er die aktuellen Beschwerden der Mitarbeiter.

Physiotherapeut Markus Poppen im Interview zum Thema Kinesiotape

Redaktion: "Diese Woche ist die Europäische Woche des Sport. Alle Europäer sollen zu mehr Bewegung aufgerufen werden, denn Bewegungsmangel und das viele Sitzen am Schreibtisch führt zu verschiedenen Krabkheitsbildern. Mit welchen Anliegen kommen Sport-Thieme Mitarbeiter zu Dir?"

Markus Poppen: "Durch die Büroarbeit ist sehr oft die Schulter-Nackenmuskulatur verspannt, sowie die Unterarmmuskulatur auf der Seite, wo die Maus ist. Hier hilft nur gezielte Bewegung, Lockerungsübungen und Stretching. Ich gebe auch häufig Tipps mit, wie sich die Mitarbeiter am Arbeitsplatz verhalten sollten (Ergonomie) und leite Übungen an, die sie am Arbeitsplatz und auch zu Hause durchführen sollen. Mein Lieblingsgerät ist dabei das Thera-Band."

Redaktion: "Kinesiotaping ist derzeit in aller Munde. Was ist das und was hälst Du davon?"

Marcus Poppen: "Bereits 2008 habe ich die Fortbildung für das Kinesiotaping gemacht. Es handelt sich um eine Methode, die Dr. Kenzo Kase Anfang der 70er Jahre entwickelt hat. Dabei wird ein dehnfähiges (ca. 140%), selbstklebendes Tape aus textilem Material auf die zu behandelnde Stelle aufgebracht und beeinflusst dort die Selbstheilungsprozesse des Körpers. Die Anwendungsgebiete sind Gelenkstabilisation, Muskeltonisierung  und Muskeldetonisierung, lymphatische Störungen, Nervenmobilisation. Es eignet sich sowohl für die Akutbehandlung als auch für die Prävention. Ich habe als Physiotherapeut diverse Fussballmannschaften betreut und es dort erfolgreich angewendet. Um die Spieler fürs Training und Spiel fit zu bekommen, war die Tapingfortbildung ein sehr willkommener Zusatz. Zudem tapen wir in unserer Praxis auch Patienten und Mitarbeiter regelmäßig."

Redaktion: "Bei der Recherche zu dem Thema haben wir gelesen, dass man sich auch selbst tapen kann. Was hältst Du davon?" 

Markus Poppen: "Generell kann jeder sich selbst ein Tape kleben. Doch um das richtige Tape zu wählen, sollte dieses vorher von einem Therapeuten durch eine Befunderhebung festgestellt werden. Und bitte beachten: Diagnosestellung ist in Deutschland nur Ärzten und Heilpraktikern gestattet (Nachzulesen im Heilpraktikergesetz)! Von daher würde ich jedem raten, das erste Tape unbedingt von einem ausgebildeten Therapeuten anlegen zu lassen!"

Redaktion: "Gibt es auch Fälle, in denen das Kinesiotape nicht angewendet werden darf?"

Markus Poppen: "Kinesiotape darf nicht bei offenen Hautstellen, Hauterkrankungen und Pflasterunverträglichkeiten angewendet werden. Ich empfehle grundsätzlich bei der ersten Anwendung mit kleinen Tapestreifen die Vertäglichkeit vorher zu testen. Weitere Nebenwirkungen können eine Unverträglichkeit in Form einer allergischen Reaktion oder Kreislaufstörungen sein."

Redaktion: "Damit wir uns das vorstellen können: Beschreib uns doch bitte die Anlage eines Tapes bei einer typischen "Bürokrankheit"."

Markus Poppen: " Eine gute Anlage für Büromitarbeiter mit der Diagnose Mausarm wäre folgende:

  1. Ellenbogen 90 Grad gebeugt halten
  2. Zwei Streifen mit etwa 8-10 cm Länge zurechtschneiden
  3. Mit Maximalzug die mittleren 50% auf die schmerzhafte Stelle aufbringen, die Enden ohne Zug auslaufen lassen
  4. Die 3 Streifen kreuzförmig dort anbringen
  5. Einen weiteren Streifen mit eine Länge von etwa 3/4 der Unterarmlänge zurechtschneiden
  6. Die Hand des Patienten ist gebeugt, die Finger zur Faust geballt
  7. Das obere Ende des Streifens ebenfalls mit Maximalzug so auf die schmerzhafte Stelle applizieren, dass dort ein “Stern” entsteht
  8. Das lange Ende des Tapestreifens ohne Zug am Unterarm Richtung Hand auslaufen lassen."

Redaktion: "Danke, Markus, für das interessante und sehr informative Gespräch! Und denk daran: Diese Woche ist die Europäische Woche des Sports - Also #BeActive :-)

 

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