Mit der Therapie-Slackline zum Ziel

Gerade nach einer schweren Verletzung oder einer OP haben viele Patienten in der REHA oft Angst ihren Körper wieder zu belasten. Andere wiederum ignorieren nach der Heilung ihren Trainingsrückstand und belasten sich zu früh zu sehr. Beide Verhaltensweisen schaden dem Körper: Richtig ist es die Muskulatur kontinuierlich aufzubauen. Selbst die Profi-Sportler machen nach einer längeren Verletzungspause nicht direkt mit ihrem harten Training weiter. Zuerst muss die Muskulatur, die Koordination und das Vertrauen in den eigenen Körper gestärkt werden.

Hier kommt ihr Therapeuten ins Spiel: Das Training mit einer Therapie-Slackline hat viele Vorteile. Ihr könnt es langsam Steigern und dennoch ist es von der ersten Minute an effektiv. Was dieses schmale Band in euren Ergotherapiepraxen und in der REHA leisten kann, erkläre ich euch jetzt.

Slackline: Der Drahtseil-Akt

Durch den dynamischen Untergrund wie bei einer Slackline ist der Körper immer wieder gezwungen, sich neu auszubalancieren. Beim Gleichgewichtshalten werden nahezu alle Muskelgruppen im Körper angesprochen -  außerdem können Koordination und die Gelenkstabilität verbessert werden. Auch die Tiefenmuskulatur im Knie kann durch das Slackline Training gestärkt und ein fester Stand gefördert werden.

Aller Anfang ist schwer…

Therapie-Slacklines sind für den Indoor-Bereich nutzbar und haben eine niedrige Fallhöhe. Das Erzi Slackspot „Thera“ ist für den Einstieg perfekt. Bei einer Höhe von 21 cm ist das Verletzungsrisiko sehr gering – Ein Fallschutz wird nicht benötigt. Auch das Aufsteigen auf die Slackline ist durch die geringe Höhe kinderleicht. Bereits leichte Übungen am Anfang der Therapie, können die Standsicherheit des Patienten sichtlich verbessert. Ihr habt mehrere Therapieräume: Macht nichts, die Slackline ist ohne Verankerung aufzubauen – so könnt ihr sie in jedem beliebigen Raum nutzen.

…Von Stufe zu Stufe zum Erfolg…

Bei den Slackline-Tools Vario-Slack Set könnt ihr die Höhe und den Abstand der Slacklines selbst einstellen. Eine niedrige Höhe kann den Patienten die Angst nehmen. Fangt mit eurem Patienten erstmal langsam an, dass er das Gefühl für das Seil bekommt: Zum Beispiel indem er oder sie nur mit einem Bein auf der Slackline und dem anderen Bein auf dem Boden steht. Eine leichte Steigerung dazu wäre, den Fuß statt auf den Boden auf ein Balancepad zu stellen. Mit kleinen Fortschritten gewinnt ein Patient langsam das Vertrauen zurück, seinen Körper zu belasten.

Unser Tipp: Das beidfüßige Stehen auf einer Slackline ist eine große koordinative Herausforderung.

Je stärker die Slackline gespannt ist, desto einfacher ist es, das Gleichgewicht darauf zu halten!

…Und ab durch die Ziellinie mit dem Training auf der Therapie-Slackline! Viele Slacklines für Therapie und Reha, sowie auch für den Freizeitspaß findet Ihr im Online-Shop von Sport-Thieme!

 

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