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Ostfalia Hochschule

Teil 3 – Internationale Exkursion der Ostfalia Hochschule

Postkarte an die Ostfalia

Die Exkursion 2013 geht zu Ende

Hier Teil 3 für Euch, es wird noch mal spannend. Doch lest selbst was wir in Glasgow, Edinburgh & co.  erlebt haben:

6. Tag, 01. November Scottish Football Association und Rugby

Der Freitag unserer Exkursion begann wie der Dienstag mit einer Zugfahrt nach Glasgow. Von dort ging es weiter mit der Bahn in Richtung Hampden Park. Der Hampden Park ist für die schottische Nationalmannschaft das Heimatstadion. Es befindet sich im Besitz des Queens Park Football Club. Im Stadion wurden bereits Fußball-, Rugby- und Footballspiele gespielt und ab Ende dieses Jahres wird es für die im nächsten Jahr stattfindenden Commonwealth Games in eine Leichtathletikarena umgebaut.

Wir im Hampden Park

Stadionführung und Museum

Als erster Programmpunkt stand eine Stadionführung an. Unser Führer schaffte es uns mit viel Humor und wissenswerten Fakten das Stadion sehr nah zu bringen. Von einem Schuss-Konntest in einer der Aufwärmhallen, über das Einlaufen in den Hampden Park und die Pokalübergabe auf der Ehrentribüne war alles dabei um das Stadion in seinen verschiedenen Facetten zu erleben.

Football Development

Im Anschluss ging es für uns in das im Stadion liegende Museum. In diesem sehr schön gestalteten Museum werden die Geschichte des schottischen Fußballs und die des Hampden Parks selbst aufbereitet. Die Highlights sind der „Scottish Cup“, der älteste nationale Pokal der Welt und verschieden Ausstellungsstücke aus jeder Zeit des Fußballs.

Nachdem wir uns das Museum in Ruhe anschauen konnten hieß es für uns eine Etage höher zu gehen und Jim Fleeting zu treffen, den Leiter der Abteilung „Football Development“ im schottischen Fußballverband der SFA. Die Präsentation begann damit, dass er uns die Struktur der SFA erklärte und seine Position im Verband einordnete.

Unsere Hampden Park Führung

Als weiterer Themenblock erläuterte uns Herr Fleeting die Strategie der SFA, die unter dem Motto „Scotland United 2020“ steht. Dabei besteht die Mission darin Integration und Innovation voran zu treiben sowie Leistungskultur zu stärken. Als Ziele sind daher ausgegeben: Gut zu spielen und zu gewinnen, ein Anstieg der Qualität, höhere finanzielle Rückflüsse und das Vertrauen und Respektieren der Führungsetage.

Danach stellte  unser Referent seine eigene Abteilung im Detail vor und zeigte uns von ihm zusammengestellte Fußballfakten über Schottland. Einfach ausgedrückt ist es die Aufgabe der Development-Abteilung potenzielle Nationalspieler von dem Beginn ihrer Karriere im Jugendbereich bis hin zur Nationalmannschaft in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Die Fakten führten unter anderem einen der wohl bekanntesten und bis zum aktuellen Zeitpunkt wohl besten und erfolgreichsten Trainer der Fußballgeschichte, Sir Alex Ferguson, auf. Des Weiteren die sehr guten und bekannten Trainer Lehrgängen und dem bereits oben beschriebenen „Scottish Cup“.

Der nächste Agenda Punkt befasste sich mit einem aktuellen Projekt der „Football Development“-Abteilung mit dem Namen „CashBack for Communities“. Dieses Projekt wird durch Kriminelle finanziert. Strafen und Kautionen, die durch Kriminelle geleistet werden, gibt die Regierung an die SFA weiter. Die daraus entstandenen Mittel betrugen 2,3 Millionen Pfund, die in die Schulung von Volontären, Aktionen für Teenager sowie eine Schule, die versucht durch Fußball Jugendliche in die Schule zu bewegen. Darüber hinaus wurden für 7 Millionen Pfund rund 15 Fußballplätze gebaut.

Der SFA-Vortrag

Abschließend konnten wir unsere Fragen an Kim Fleeting stellen. Dabei wurden verschiedenste Themenbereiche angeschnitten. So seien keine schottischen Nationalspieler in der britischen Auswahl für die Olympischen Spiele eingetreten, da man befürchte durch so einen Schritt der FIFA und UEFA die Chance zu geben Schottland nicht mehr als eigenes Team in den verschiedenen Wettbewerben starten zu lassen sondern nur noch im Verbund mit den anderen Staaten aus Großbritannien. Die Wichtigkeit des Frauenfußballs und des „Old Firm“, der Rivalität zwischen Celtic Glasgow und den Glasgow Rangers, stellte er genauso heraus, wie die schwierige Situation in Schottland als Profispieler ein ausreichendes Einkommen zu generieren. Als Abschluss gab er uns eine Einschätzung der Europameisterschaft 2020, die nicht in einem Ausrichterland, sondern in ganz Europa ausgetragen werden soll. Da sich die SFA mit dem Hampden Park beworben hat, hofft er einerseits auf eine Zusage und damit verbundene Spiele in Glasgow. Andererseits befürchtet er auch den Verlust von Fußballreisenden, die extra für solch ein Event in das Austragungsland reisen um durch das Land zu reisen und mehrere Spiele zu besuchen.

Murrayfield Stadium & Rugby

Am Abend ging es nach der Rückreise nach Edinburgh für uns in das zweite Stadion für diesen Tag. Das Murrayfield Stadium war unser Ziel. Dieses Stadion ist Austragungsort von Rugbyspielen der schottischen Nationalmannschaft als auch Heimatstätte eines Rugby Clubs. An diesem Abend gingen wir ins Stadion um ein Spiel einer international agierenden Liga, die Teams aus verschiedenen Europäischen Ländern enthält, zwischen Edinburgh und Zebre aus Italien zu sehen. Für den Großteil unserer Gruppe war Rugby Neuland, so musste sich vor Beginn und auch noch während des Spieles sich immer wieder über die Regeln und den Ablauf dieser Sportart schlau gemacht werden. Das Spiel gewann Edinburgh knapp und unsere Gruppe war begeistert von diesem körperbetonten Spiel.

7. Tag 02. November Celtic Glasgow

Der Samstag stand ganz im Zeichen von Celtic Glasgow, bereits um 10 Uhr ging es für die ersten Gruppen in Richtung Glasgow. Um 15 Uhr stand dann das Ligaspiel zwischen Celtic Glasgow und Dundee United im Celtic Park an. Die Vorfreude darauf war in unserer Gruppe groß und die Anzahl an Celtic Trikots in unserer kleinen Gruppe stieg schnell an. Das imposante Stadion setzte mit eins der Highlights unserer Exkursion. Leider war das spielerische Niveau nicht mit dem aus der deutschen Liga bekannten zu vergleichen. Aber auch die Stimmung und Atmosphäre im Stadion ließ einige von uns erstaunt sitzen. Bis auf vereinzelte, kurze, wenige Sekunden andauernde einfach Gesänge gab es keinen wirklichen Support der jeweiligen Fangruppen. Auch die Handvoll mitgereisten Fans aus Dundee stand in keinem Verhältnis zu jeglichen Erinnerungen aus unseren Fußballligen. Nach dem Spiel ging es zurück nach Edinburgh, wo der letzte Abend dann noch entsprechend gefeiert wurde.

Celtic Glasgow

8. Tag, 03. November: Rückreise mit Hindernissen

Flug in die Heimat

Als wir am Sonntag aus dem Hostel auscheckten und uns auf den Weg in Richtung Flughafen machten, strahlte die schottische Sonne und uns allen wurde bewusst, dass wir bis auf ein oder zwei Ausnahmen sehr gutes Wetter hatten. Ein bisschen Wehmut, aber auch ein wenig Vorfreude auf die Heimat kam in uns auf. Am Flughafen waren wir dann bereit in unsere Maschine einzusteigen, dann aber die Ernüchterung. Ein Triebwerkschaden zwang unsere Airline dazu eine Ersatzmaschine anzufordern, somit verzögerte sich unser Abflug um fast drei Stunden. Die Zeit überbrückten wir auf verschiedene Art und Weise, manch einer holte den verlorenen Schlaf der Woche nach, die anderen schlenderten durch den Duty Free Bereich.

„Auf Wiedersehen, Schottland!“

Euer Team der internationalen Exkursion 2013

 

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Teil 2: Internationale Exkursion 2013 der Ostfalia Hochschule

4. Tag, 30. Oktober – Scottish Golf Union, Scottish National Cricket Academy und Edinburgh City Men’s Lacrosse Team

Der vierte Tag unseres Aufenthalts im schönen Schottland, sollte das bislang facetten- und abwechslungsreichste Programm bereithalten. Mit Vorträgen in Golf, Cricket und Lacrosse bekamen wir Einblick in drei sehr unterschiedliche Sportarten – Cricket und Lacrosse als stark körperbetonten Aktivitäten stand dem körperlos gespielten Golf gegenüber.

Zu Besuch bei Sportscotland: The national agency for sport

Sportscotland: The national agency for sport

Der Tag begann in den Räumlichkeiten von Sportscotland, einer nationalen Agentur, die eng mit den verschiedenen Sportverbänden Schottlands zusammen arbeitet und die Zusammenarbeit dieser untereinander koordiniert. Dort erfuhren wir allerlei Interessantes über das in Schottland erfundene Golf und die Strategie, die die Scottish Golf Union momentan fährt, um demGolf- Sport die Popularität zu garantieren, die er in Schottland genießt.

Golf gehört zu den Nationalsportarten in Schottland

Golf-Sport im Vergleich: Randsportart oder Nationalsport?

In Deutschland genießt Golf eher den Ruf eine Randsportart zu sein, welche nur von Wenigen betrieben wird. In Schottland ist es eine der Nationalsportarten. Dies resultiert natürlich einerseits daraus, dass es sich um eine in Schottland erfundene Sportart handelt, andererseits aber auch daraus, dass Golf im eigenen Mutterland zu wesentlich erschwinglicheren und massentauglicheren Preisen zu spielen ist als in Deutschland. Unser Referent gab uns ebenfalls einen Ausblick auf die globale Entwicklung des Sports, welcher sich durch die Zugehörigkeit zu den Olympischen Spielen 2016 weltweit und auf den Kontinenten Afrika und Asien kontinental betrachtet Mitgliederzuwächse verspricht.

Vortrag von Cricket Scotland

Cricket: Eine Sportart, die unter bestimmten Bedingungen niemals endet

Nach einer entspannten Busfahrt begann der Vortrag von Cricket Scotland, einer in Deutschland weitgehend unbekannten, dem Baseball ähnlichen Sportart, welche sich vor allem in den ehemaligen Staaten des British Empire, Indien, Pakistan, Bangladesch und natürlich auch Großbritannien selbst großer Beliebtheit erfreut. Das Außergewöhnliche an Cricket ist, dass ein traditionelles Spiel mehrere Tage andauern kann bzw. theoretisch unter bestimmten Umständen nie endet. Aufgrund dessen lässt sich der Sport offensichtlicher Weise schwer verkaufen, sodass im Laufe der letzten Jahre immer wieder verkürzende Varianten des Spiels entstanden sind. Eine davon ist das 20/20 Cricket, welches „nur“ noch wenige Stunden dauert.

Treffen mit dem Edinburgh City Men’s Lacrosse Team

Treffen mit dem Edinburgh City Men’s Lacrosse Team

Zum Abschluss des Tages trafen wir am Abend noch zwei Mitglieder des Edinburgh City Men’s Lacrosse Team. Sie gaben uns eine Einführung in die Sportart, die vor allem in Nordamerika gespielt wird und die in Europa bisher nur eine von vielen Randsportarten ist. Im Gegensatz zu allen anderen Sportarten, die wir während unseres Trips bisher kennen gelernt hatten, spielt die finanzielle Perspektive im Lacrosse Team nahezu keine Rolle. Der selbstorganisierte Club lebt vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder und dient neben der Ausübung des Sports vor allem dazu, Menschen zusammen zu bringen. Der Wettkampf spielt hier eine untergeordnete Rolle, wichtiger ist es den Spielern, interessante Leute kennen zu lernen, Spaß zu haben und einfach eine nette Zeit zusammen zu verbringen.

5. Tag 31.Oktober – Outdoortour

Der Donnerstag gab uns die Möglichkeit, das ländliche Schottland zu erkunden und abseits der Metropolregionen Edinburgh und Glasgow den nördlichsten Teil Großbritanniens kennen zu lernen: Unser erster Stopp war hierbei das malerische Dorf „Dunkeld“, welches sich durch seine famose Landschaft und die altehrwürdige Kirche auszeichnet. Dann ging es weiter zu den „Black Linn Wasserfällen“, an denen uns zum ersten Mal während unserer Reise die wirkliche Schönheit der schottischen Natur bewusst wurde: tosendes Wasser, Stromschnellen, riesige von der bloßen Naturgewalt des Wassers geformte und abgelagerte Felsstücke, ein farbenfroher Oktoberwald und der höchste Baum des gesamten Vereinigten Königreichs.

Einblick in die hohe Kunst der Whisky-Herstellung

Das flüssige Gold der Whisky-Destillerie

Nach einer kurzen Stärkung in einem lokalen Restaurant ging es weiter in eine Whisky-Destillerie. Dort bekamen wir einen kurzen Einblick in die hohe Kunst der Herstellung des „flüssigen Golds“, wie das Getränk im Land liebevoll genannt wird. Während sich unser Bus weiter den Weg durch die schottischen Highlands bahnte und wir aus dem Staunen teilweise gar nicht mehr hinaus kamen, neigte sich die Sonne langsam wieder gen Horizont und ein weiterer Tag in Schottland endete für die Gruppe von der internationalen Exkursion.

Seid gespannt auf den dritten und letzten Teil unseres Berichts: Dieser folgt in Kürze!

Eure Gastautoren der internationalen Exkursion 2013
der Ostfalia Hochschule

Mehr Über uns findet Ihre hier:

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Internationale Exkursion 2013 der Ostfalia Hochschule

Internationale Exkursion 2013 der Ostfalia - GruppenfotoInternationale Excursion 2013 – Welcome from Edinburgh!

Wir, das Team der internationalen Exkursion des Studiengangs Sportmanagement der Ostfalia Hochschule, sind wieder unterwegs. Letztes Jahr haben wir aus Schweden berichtet, dieses Jahr folgt unser erster Reisebericht aus Edinburgh, Schottland. Drei Tage verbrachten wir bereits in „der Hauptstadt Schottlands“. Es  gibt bereits jetzt tolle neue Eindrücke und Erfahrungen und viel zu berichten:

1.Tag, 27. Oktober – Ankunft in Edinburgh

Am Nachmittag startete unsere Reise vom Hamburger Flughafen in Richtung Edinburgh. Nachdem wir unserer Gepäck abgegeben hatten und alle erfolgreich im Flieger eingecheckt wurden, ging es hoch in die Lüfte. Wir erreichten nach einem zweistündigen Flug unser Ziel: Edinburgh!

Bei unserer Ankunft wurden wir mit dem typischen Regenwetter begrüßt, daher hieß es, schnell den richtigen Bus ins Zentrum zu finden. Angekommen im Stadtzentrum, mussten wir direkt sportlich aktiv werden, da unser Hostel auf einem Berg liegt. Wir erklommen eine Treppe mit gefühlten 1000 Stufen, ehe wir uns in der Unterkunft von den ersten Strapazen ausruhen konnten.

Nachdem die Betten bezogen waren, machte sich bei allen der Hunger bemerkbar, sodass es abends  zum Grass-Market, eine traditionelle Pub-Meile in Edinburgh ging. Bei Fish & Chips und live Musik ließen wir den Abend dort ausklingen.

2.Tag – 28.Oktober Scottish Student Sport und Sehenswürdigkeiten-Tour

Der zweite Tag startete mit einem ausgiebigen und typisch schottischen Frühstück. So wie man es aus Britannien kennt: Bohnen, Würstchen, Haggis und Bacon. Danach führte uns der Weg zu unserer ersten Station, zur USN, einem Fitness-Club, der seit mehr als 50 Jahren existiert. Er ist mit den neusten Fitness-Gerätschaften ausgestattet.

Mitglieder haben ebenso die Möglichkeiten eine Kletterwand, einen Spinningraum, Badminton- und Squashplätze zu nutzen und an Outdoor-Aktivitäten teilzunehmen. Die Mitgliederanzahl beläuft sich aktuell auf ca. 15.000 Mitglieder, der größte Teil davon sind Studenten die für einen Jahresbeitrag von 104 Pound (ca. 120 Euro) sämtliche Geräte und Räumlichkeiten des Studios nutzen können.

Sponsoren für die Finanzierung des Clubs

Die Finanzierung des studentischen Fitness-Club wird neben den Mitgliedsbeiträgen von Förderern, Sponsoren und Unternehmen übernommen. Der USN gilt als der beste Fitness-Club in Edinburgh. Eine besondere Ehrung erhielt das Studio im vergangenen Jahr, als das legendäre neuseeländische Rugbyteam, die „All Blacks“ sowie die Rugby-Nationalmannschaft von Australien zur Vorbereitung auf ein Spiel zu Gast waren.

Die Partnerschaftsorganisation „Scottish Student Sport“

Anschließend erhielten wir unseren ersten Vortrag über den Scottish Student Sport (SSS). Der SSS ist eine innovative, demokratisch organisierte Partnerschafts-Organisation. Partner des SSS sind unter anderem alle Universitäten in Schottland  der sowie der College Sport. Der SSS finanziert sich aus Geldern von den Universitäten, sowie der Regierung.

Vortrag über den "Scottish Student Sport"

Zahlen, Daten und Fakten

2011 wurde diese Organisation aus dem Zusammenschluss des „Scottish Universities Sport“ und dem „Scottish Colleges Sport“ gegründet und hat als Aufgabe, die Koordination aller studentischen Sportaktivitäten in Schottland. Zusammengefasst besteht der SSS aus 500 Sport Clubs, 50.000 Mitarbeitern und 500.000 Studenten, die Mitglieder im Scottish Student Sport sind. Jede Person wird automatisch Mitglied, sobald die Universität oder das College mit dem SSS zusammenarbeitet. Dementsprechend hoch ist die Anzahl der Mitglieder. Der SSS führt innerhalb von 2 Semestern mehr als 100 Sport-Events für die Studenten durch, weiterhin möchten sie die Wichtigkeit des Studenten-Sports hervorheben und diesen Sektor professionalisieren.

SSS_Vortrag - Internationale Exkursion 2013

Wir sind nach dem Vortrag zu dem Punkt gekommen, dass der SSS ein Schlüsselfaktor in der Sportlandschaft von Schottland ist.

Nächster Halt: Edinburgh Castle

Am Nachmittag ging es mit einer Stadtführung durch Edinburgh weiter. Dort schauten wir uns unter anderem Schottlands meistbesuchte Sehenswürdigkeit an, eine richtige Stadt über der Stadt, das Edinburgh Castle. Vom Castle hat Edinburgh seinen Namen: Din Edyin bedeutet „Burg“ auf Gälisch, das Wort „burg“ hingegen ist angelsächsischen Ursprungs. Noch heute ist das Castle Hauptquartier einer britischen Armee.

Wir besuchen Edinburg Castle

Ausklang beim Bowling

Der Abend endete sportlich, bei einer gemeinsamen Bowling-Runde, bei welcher wir die ersten Eindrücke von Schottland revue passieren ließen.

Sportlich am Abend: Bowling

3.Tag 29.Oktober Glasgow 2014 und Universität West Schottland

Die Glasgow 2014 ltd. ist der Organisator und Ausrichter der Commonwealth Games 2014, die vom 23.07.-03.08.2014 in Glasgow stattfinden. Die Commonwealth Games sind das viertgrößte Sport-Ereignis auf der Welt und finden alle vier Jahre statt. Das letzte Mal waren die Commonwealth Games vor über 15 Jahren in Schottland, damals in Edinburgh. Eine Besonderheit der Spiele liegt darin, dass die „normalen“- und „para“ Spiele, für Menschen mit Handicap, in einem Turnier ausgetragen werden. An den Spielen werden 4.500 Sportler aus 70 verschiedenen Nationen aus den ehemaligen „Commonwealth Nationen“ teilnehmen, dabei messen sie sich in 17 Sportarten und es sind 261 Goldmedaillen zu vergeben. Bei den Sportarten handelt es sich um klassische Wettkämpfe wie z. B. Hockey, Tischtennis, aber auch typische britische Sportarten wie Siebener Rugby und Netzball.

Organisation und Planung

Die Planungen für die Spiele laufen bereits seit 2004. Für die Organisation der Games steht insgesamt ein Budget von 454 Mio. englische Pfund zur Verfügung. Innerhalb der Bevölkerung finden die Commonwealth Games einen großen Anklang. Das zeigt die Anzahl an Bewerbungen für einen Volunteer-Job (62.000) während der Spiele, von denen insgesamt nur 14.000 realisiert werden konnten. Die Veranstalter erwarten zu den Spielen mehr als 500.000 Besucher und es gibt insgesamt 1 Mio. Tickets, die in einer Preisspanne von 15-250 Pfund zu erhalten sind.

University of the West of Scotland

Zum Nachmittag machten wir uns auf den Weg nach Hamilton, einem Stadtteil von Glasgow. Dort besuchten wir die University of the West of Scotland. Die Universität ist die fünftgrößte von Schottland, an der insgesamt 14.845 Studenten studieren. Wir erhielten von mehreren Referenten zunächst eine Präsentation, in der sie uns die sportbezogenen Masterstudiengänge vorstellten. Danach wurde uns in einem 45 min. Rundgang der Campus und die vorherrschenden Räumlichkeiten gezeigt. Anschließend stellte uns James Adams in seiner Präsentation die Entwicklung des Sports in Großbritannien vor. Hierbei hervorzuheben ist, dass sich Großbritannien durch die immer größeren Investitionen in den Sport stetig im Olympia Medaillenspiegel verbessern konnte und sich mittlerweile in den Top 5 zu finden ist. Am Ende des Tages an der Universität nahm Frau Bagusat die Möglichkeit wahr, die Ostfalia bzw. unseren Studiengang Sportmanagement vorzustellen und eine mögliche Partnerschaft aufzubauen.

Das waren die ersten 3 Tage mit vielen Ereignissen rund um unsere bisherige Exkursion. Mehr folgt in Kürze!

Welcome from Edinburgh

Viele Grüße aus Schottland,
Eure Gastautoren der internationalen Exkursion 2013
der Ostfalia Hochschule

 

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Auslandstagebuch Teil 4: Auf den Spuren der Fankultur in Schweden

Spannender Fußball, seine Fans und das schwedische Sportsystem

England gegen Schweden: Das spannende Spiel in der Friends Arena

Tag 6- Donnerstag, 15.11.2012 – Sportvereine und ihre Fans

Nachdem wir am vergangenen Abend das torreiche und fulminante Spiel der schwedischen und englischen Nationalmannschaften erleben und bei der historischen Eröffnung der neuen Friends Arena dabei sein durften, trafen wir uns am nächsten Morgen zum gemeinsamen Frühstück. Dies bot erneut die Gelegenheit in Erinnerungen an die vier unglaublichen Tore des schwedischen Kapitäns Zlatan Ibrahimovic zu schwelgen. Auch die Inszenierung der Eröffnung und das Treffen auf schwedische und englische Fans bot genügend Gesprächsstoff. Wo, wenn nicht hier sollten wir weitere Nachforschungen zum Thema Fankultur anstellen? Zahlreiche Fans beider Seiten standen uns freundlicherweise für Interviews zur Verfügung.

Weiter geht´s:  Sportverein Hammerby und das Bandy Stadion

Danach starteten wir zum nahegelegenen Bandy-Stadion des Sportvereins Hammerby. Hier erläuterte uns Kenneth Kvist, der selbst viele Jahre selbst die Ursprungsform des Eishockeys aktiv betrieb, die Unterschiede zum Eishockey.  Die Regeln und das Spielfeld sind denen des Fußballs sehr ähnlich, die Geschwindigkeit des Spiels ist jedoch vergleichbar mit der von dem uns bekannten Eishockey. So beeindruckte uns sehr, dass die schnellsten Spieler über 40km/h erreichen. Der Hauptverein umfasst 16 verschiedene Sportarten, wobei drei Mannschaften des Vereins in den jeweils ersten Ligen organsiert sind (Handball, Speedway-Sport, Bandy). Uns bot sich die Gelegenheit einen kurzen Einblick in die Trainingseinheit eines Sportgymnasiums zu erhalten, welche gerade auf der fußballfeldgroßen Eisfläche Übungen absolvierte. Herr Kvist erzählte sehr authentisch und umfassend von der Geschichte, der finanziellen Situation und dem Stellenwert sowohl von seinem Verein, als auch von dem Sport Bandy.

Unser Besuch bei Hammaby Bandy: Ein Pokal als Dankeschön!

Wir treffen den Organisationsleiter des Eken Cup

Am Nachmittag fanden wir uns in den Solnahallen ein, die wir bereits am Montag beim Innebandyspiel kennenlernen durften. Hier trafen wir auf Jan-Erik Fridberg, dem derzeitigen Organisationsleiter des Eken Cup. Mit 498 Mannschaften ist der Eken Cup das erfolgreichste und größte Rasenhandballturnier der Welt und fand dieses Jahr zum 37. Mal in der schwedischen Landeshauptstadt statt.

Neben den aktuellen Teilnehmerzahlen gewährte uns Jan-Erik Fridberg auch Einblick in die aktuelle Sponsorensituation, die Strukturen des schwedischen Handballs und dem medialen Interesse an dem Event. Wir bedankten uns bei ihm abermals mit einer Trophäe, die unsvon Sport-Thieme zur Verfügung gestellt wurde.

 

Mehr Eishockey, noch mehr Fans & ein Interview zur Fankultur

Am Abend wurden wir vom Mehrspartenverein AIK Solna Karten zu dem Eishockeyheimspiel eingeladen. Zuvor wurde uns der Verein von Urban Dahlberg vorgestellt. Im Zuge seiner Präsentation erläuterte er den Stellenwert des Eishockeysports und des AIK Solna in Stockholm und Schweden. Wir erhielten einen Überblick über die wichtigsten und erfolgreichsten Spieler des Vereins der vergangenen Jahrzehnte. Der 1921 gegründete Verein ist neunfacher schwedischer Eishockeymeister.

Besonders begeistert waren wir von der hohen Resonanz im Social Media-Bereich: 100.000 Fans folgen AIK Solna auf Facebook! Das Spiel gewann die Mannschaft anschließend noch mit 2:1, sodass wir nach dem Spiel noch ein Mitglied des glücklichen Gewinnerteams zum Thema „Fankultur in Schweden“ interviewen konnten.

Fazit des Tages: Die Schweden sind leidenschaftliche Anhänger ihrer Mannschaften – Egal welche Sportart!

 

Tag 7 – Freitag, 16.11.201  Treffen mit Olympia-Teilnehmerin

Früher als die vergangenen Tage, klingelte der Wecker an diesem Morgen: Ein Besuch in der GIH, the Swedish School of Sport and Health Science stand an. Liselotte Ohlson und Urban Dahlberg, den wir bereits am vergangenen Abend kennenlernen durften, gewährten uns Einblicke in das schwedische Sportsystem, den Aufbau des Talentprogramms sowie in die Aus- und Weiterbildungsprogramme in Schweden. Liselotte Ohlson, die 1988 im Kajak an den Olympischen Spielen teilnahm, erklärte uns das Fördersystem der einzelnen Sportverbände. Sie machte uns deutlich, dass finanzielle Unterstützung des Systems allein nicht ausreicht, um Medaillen und Erfolg zu garantieren. Wichtiger ist die individuelle Betreuung von Sportverbänden und Talenten.

Im Anschluss brachte uns Urban Dahlberg noch einmal spezifische Aspekte des schwedischen Vereinssystems näher. Vor allem das Ehrenamt genießt in Schweden einen deutlich höheren Stellenwert als in Deutschland. Zudem erhielten wir die Möglichkeit mit ihm über die Problematik Doping zu diskutieren.

Ausbilck vom Uhrenturm des Olympiastadions

Wiedersehen mit dem Olympiastadion

Nach unserem Essen in der Sporthochschule ging es weiter zum benachbarten Olympiastadion, wo wir bereits dienstags bei DN Galan und Nordic Sport zu Gast waren. Dort empfing uns Daniel Björk, der schon einige Jahr im Olympiastadion tätig ist, um uns die Geschichte und den heutigen Nutzen des Stadions zu erläutern. Highlight war mit Sicherheit der Ausflug auf den sogenannten Uhrenturm, der eine fantastische Aussicht über die Stadt bot. Dies war ein absolut gelungener Abschluss unseres Tagesprogramms.

 

Wir sind Gastautoren im Firmenblog bei Sport-Thieme

Wer schreibt denn hier als Gastautor?

Wir sind angehende Sportmanager und Sportmanagerinnen
von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
In einem mehrteiligen Bericht erzählen wir von den Erlebnissen
unserer Exkursion nach Schweden.

 

 

Weitere Berichte von der Osfalia Hochschule:

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Auslandstagebuch Teil 3: Olympiastadion, Rathaus und Sportsponsoring

Nach weiteren zwei Tagen in Stockholm haben wir, das Team der Internationalen Exkursion, viele weitere spannende Informationen über das schwedische Sportsystem zusammen tragen können.

Tag 4 – 13.11.2012: Erster Halt – Olympiastadion Stockholm

Nachdem wir montags schon Innebandy kennenlernen dürften, wurde uns am Dienstagmorgen im Olympiastadion von Stockholm, welches übrigens jederzeit für alle Bürger Stockholms und auch für Gäste zugänglich ist, eine weitere beliebte Sportart der Schweden nähergebracht: Die Leichtathletik. Genauer gesagt wurde uns das größte Leichtathletik-Meeting in Stockholm, DN Galan, welches auch ein Teil der Diamond League Serie ist, vorgestellt. Anders Tallgren, der für die komplette Organisation dieser Großveranstaltung zuständig ist, erläuterte uns Strukturen und Vermarktungsaspekte des Großevents.

Wir sind in Schweden und berichten im Sport-Thieme Firmenblog

Sportartikelhersteller in Schweden

Im Anschluss daran stellte uns Mikael Mygren, der Exportmanager des Sportartikelherstellers Nordic Sports, die Geschichte, den Aufbau und die aktuelle Marktposition des Unternehmens vor. Wir erfuhren, dass Nordic Sport im europäischen Raum führend ist in der Herstellung von u.a. Wettkampfspeeren. Außerdem fungiert Nordic Sport als Sponsor junge Talente in der Leichtathletik.

Besuch im Stockholmer Rathaus

Später wurden wir im Rathaus der Stadt vom „sports administration“ in Person von Olof Öhmann und Roland Berndt empfangen. Unter anderem informierten uns die beiden über die Aufgaben und Zukunftspläne des Verbands. Zudem erfuhren wir einiges über die Entstehungsgeschichte der Friendsarena, welche wir Mittwochabend zum Eröffnungsspiel Schweden gegen England besuchen werden. In der, auf die Vorträge folgenden Diskussionsrunde, wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede des deutschen und schwedischen Sportsystems aufgedeckt und erläutert. So ist auf jeden Fall festzuhalten, dass das Schulsportsystem sowohl in Schweden als auch in Deutschland ausbaufähig ist.

Wir sagen danke mit einem Sport-Thieme Pokal

Danke sagen, mit einem Pokal von Sport-Thieme

Herr Öhmann, der Verbandsvorsitzende nahm sich anschließend noch die Zeit uns durch das Rathausgebäude zu führen.  Das im Jahr 1923 errichtete Gebäude übertraf alles bisher gesehene. Das Innere des burgähnlichen Gemäuers überraschte in jedem Raum mit anderen Highlights: Goldene Mosaikwände, höhe Torbögen, turmhohe Decken.

Für den fundierten Vortrag und die großartige Führung konnten wir Herrn Öhmann mit einem Sport-Thieme Pokal danken.

Den Abend gestalteten wir mit gemeinsamem Kochen. Dies bot die Möglichkeit, das Erlebte Revue passiert zu lassen und sich gemeinsam auf den anstehenden Tag zu freuen.

 

Tag 5 – 14.11.12: Wir erforschen weiter die schwedische Sportlandschaft: Heute Golf und Sportsponsoring in Schweden

Am Mittwoch starteten wir in aller Frühe zum „Haus des Golfes“, um Gunnar Hakanson, den CEO des Schwedischen Golfverbandes zu treffen. Nach der herzlichen Begrüßung mit typisch schwedischen Zimtschnecken erfuhren wir, dass Golf in Schweden eine der populärsten Sportarten ist. Alleine in Stockholm sind 55 der insgesamt 430 schwedischen Golfclubs lokalisiert und es ist sehr weit verbreitet, dass bereits Kinder und Jugendliche diesen Sport in hohem Maße betreiben. Herr Hakanson erwies sich für uns als wahre „Goldgrube“ an Wissen für unsere Nachforschungen. Mit Begeisterung beantwortete er uns Fragen zum Golfsport, aber auch allgemein zur Sportlandschaft in Schweden, so dass ein reger Dialog zwischen unserer Gruppe und ihm entstand.

Anschließend wurden wir von Svenska Spel, dem staatlichen Wett- und Glücksspielanbieter und außerdem größten Sponsor im schwedischen Sport und der Sponsoringagentur JJP in ein beeindruckendes Bürogebäude in der Stockholmer Innenstadt eingeladen. Charlotte Ekman (Svenska Spel) und Mikael Jiffer (JJP) erläuterten uns spannende Fakten über den Glücksspiel- und Sponsoringmarkt in Schweden. Viele äußerst gelungene Videos zeigten, wie Sponsoringengagements effektiv und mitreißend aktiviert werden können. Auch bei diesem Meeting waren wir hingerissen von der Herzlichkeit, Offenheit und der Begeisterung der Schweden für Sport und Vermarktungsthemen.

Ein absolutes Highlight unseres Aufenthalts stand an diesem Mittwochabend auch noch an: Die Eröffnung der neuen Friends Arena mit dem Fußballspiel Schweden vs. England! Über dieses außergewöhnliche und einzigartige Erlebnis lesen Sie mehr in unserem nächsten Bericht!

 

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Internationale Excursion 2012 der Ostfalia Hochschule – Die ersten Tage

 

Hälsingar från Stockholm! Wir, das Team der Internationalen Exkursion des Studiengangs Sportmanagement der Ostfalia Hochschule, haben in den ersten drei Tagen in „der Hauptstadt Skandinaviens“ bereits viele neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln können.

 

 

 

1. Tag – 10. November

Heute ging es am Hamburger Flughafen früh morgens los! Nachdem wir am Gate schon einige Aufnahmen für unsere Exkursionsdokumentation abdrehen konnten, ging es hoch in die Lüfte. Nach dem siebzigminütigen Flug stand uns die eigentliche Herausforderung der Anreise noch bevor. Viele Bus- und Bahnstationen später erreichten wir schwer bepackt, erschöpft, aber auch voller Vorfreude auf das noch ausstehende Tagesprogramm, unsere Unterkunft für die kommende Woche.

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase  ging es weiter zum Sportmuseum Stockholms. Dort empfing uns Herr Örsan, der uns Einblicke in die schwedische Sportgeschichte allgemein und vertiefend in die Olympischen Spiele 1912 gewährte. Vor allem die Marketingmaßnahmen, die zu diesem Event erstmals eingesetzt wurden, interessierten uns sehr. Herr Örsan erklärte sich zusätzlich bereit, uns nach der einstündigen Museumsführung Rede und Antwort zu der schwedischen Fankultur zu stehen, sodass wir weiteres Material für unseren Film, der während des Blickpunkt Spotmanagement Kongresses am 10. und 11. Dezember gezeigt wird, sammeln konnten.

Am Abend hatten wir die Gelegenheit die Stadt selbstständig zu erkunden. Nach dem anstrengenden Anreisetag wurde der Abend für die meisten eher sehr kurz, ein paar wenige nutzen jedoch die Möglichkeit sich einen Überblick über das Stockholmer Nachtleben zu verschaffen.

 

2. Tag – 11. November

Gestärkt mit schwedischem Knäckebrot starteten wir am Sonntagmorgen Richtung Stadtzentrum, um dort unseren Cityguide Kevin zu treffen. Im Laufe der vierstündigen Stadtführung erlebten wir die Vielseitigkeit der Stadt, da wir sowohl die modernen als auch die historischen Plätze kennenlernten. Zusätzlich, um unseren Interessenschwerpunkten zu entsprechen, informierte Kevin uns über Fakten und über den hohen Stellenwert des Sports in der schwedischen Gesellschaft.

Als besonderes Highlight zeigte er uns das Fitnessstudio, in dem der heutige schwedische Prinz früher arbeitete und Prinzessin Viktoria kennenlernte. Aufgrund seines Engagements, seiner Leidenschaft für die Stadt und seiner offenen Art ist Kevin trotz seiner kanadischen Herkunft für uns ein Stockholmer Original. Im Laufe dieses zweiten Tages stellten wir fest, dass sowohl die Temperaturen, als auch die Tageslichtverhältnisse einer gewissen Anpassung bedürfen. Wir sind gespannt, wie schnell wir uns daran gewöhnen werden.

 

3. Tag – 12. November

Am Montag stand einer der wohl interessantesten Programmpunkte für uns Studenten an, der Besuch bei der Södertörn Universität Stockholm. Schon direkt nach der Ankunft waren wir äußert beeindruckt von Lage, Größe und Modernität des Campus.  Nach einer Einführung von Frau Uyanik, die zuständig für internationale Beziehungen an der Södertörn Universität ist, erhielten wir von der Studierenden Sara, die nahezu perfektes Deutsch beherrschte, eine Führung über das Universitätsgelände. Besonders beeindruckt waren wir von der modernen Architektur und der gemütlichen Atmosphäre der Bibliothek.

Nach einer kurzen Mittagspause, die wir in der überraschend günstigen Cafeteria der Universität verbrachten, empfing uns Herr Christian Widholm, der Mitbegründer des Sportmanagement-Studienfachs an der jungen Stockholmer Universität, mit weiteren Informationen über die Södertörn und im Speziellen über „seinen“ Studiengang. An ihn überreichten wir die erste Sport-Thieme-Trophäe. Bemerkenswert ist, dass dieser Studiengang erst seit zwei Jahren existiert und es somit noch keine Absolventen gibt.

Im Laufe des Vortrages stießen zwei Studierende des Studienganges zu unserer Gruppe und standen uns im Anschluss auch noch Rede und Antwort in einem unserer weiteren Interviews. Anschließend an die Vorstellung der schwedischen Uni, bekamen wir die Möglichkeit die Ostfalia Hochschule und explizit den Studiengang Sportmanagement sowie unsere Internationale Exkursion vorzustellen.

Am Nachmittag wurde der Vortragsmarathon von der schwedischen Abteilung des Sportvermarkters Infront fortgesetzt. Jan Dahlberg erläuterte uns das Rechteportfolio der Rechteagentur in Schweden sowie die Planung der anstehenden Eishockey WM in Schweden und Finnland.

Einen krönenden Abschluss fand dieser Tag in den Solnahallen, in denen das Innebandy-Spiel des AIK Solna stattfand. Obwohl keiner von uns die Regeln wirklich kannte, waren wir von der Dynamik und der Intensität des Spiels sehr beeindruckt.

 

 

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In einem mehrteiligen Bericht erzählen wir von den Erlebnissen
unserer Exkursion nach Schweden.

 

 

 

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Schweden wir kommen: Internationale Exkursion 2012 der Ostfalia Hochschule

Wir Sportstudenten der Ostfalia vor der Exkursion nach Schweden 2012Sweden vs. Germany – One passion in common: SPORTS?

Wir angehenden Sportmanagerinnen und Sportmanager aus Salzgitter machen uns wieder auf den Weg: „Die Landkarte des Sportmanagements“ wird im Norden erweitert! Der Abreisetag unserer Exkursionsgruppe am 10.11.2012 nach Stockholm rückt immer näher.

Noch sind wir in Deutschland – Die Vorbereitungen:

Was das für uns zwanzig Sportmanagement-Studierenden der Ostfalia Hochschule bedeutet, ist zu vermuten: Endspurt! Letzte logistische Fragen sind zu klären, ebenso wie Detailabsprachen des Wochenprogramms und nicht zu vergessen die Akquirierung finanzieller Mittel.

Ünterstützung von Sport-Thieme

Gerade in letzterem Punkt kann sich unsere Exkursionsgruppe, wie auch in den vergangenen Jahren, über die Unterstützung von Sport-Thieme freuen. Das Sportversandhaus hat sich mit über 17.000 Artikeln für mehr als 40 Sportarten als eine anerkannte Größe in der Sportbranche etabliert. Die Geldspende und die Bereitstellung individueller Gastgeschenke ermöglicht es uns Studierenden die schwedische Sportkultur eingehender zu betrachten, sie der deutschen gegenüber zu stellen und den Gastgebern auf sportliche Art und Weise „Danke“ zu sagen. Außerdem wird die Idee der „Internationalen Landkarte des Sportmanagements“ ein Stück weiter verwirklicht.

Rückblick auf die letzten Jahre: Südafrika und England

Sport-Thieme war schon als Partner im Boot, als unsere Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften im Jahre 2009 im Studiengang Sportmanagement die Internationale Exkursion mit dem Ziel, jedes Jahr ein anderes Land zu besuchen, ins Leben rief. Nach Südafrika und England sollen nun im hohen Norden durch verschiedene Fachvorträge und Besichtigungen bekannter schwedischer Sportstätten persönliche Eindrücke, aber auch Hintergrundwissen des schwedischen Sports gewonnen werden. So steht neben dem Besuch des Schwedischen Golfverbands und des Olympiastadions in Stockholm, auch ein Fachvortrag des Sportartikelherstellers „Nordic Sport“ auf unserem sehr gut gefüllten Programm.

Schweden Exkursion - Unser Logo 2012

Wir haben eine großes Ziel im Gepäck

Wie auch im Rahmen der vergangenen Exkursionen des Studienganges wird eine Hochschule des Landes besucht. Dieses Jahr dürfen wir als Vertreter der Ostfalia Hochschule die Södertörn University Stockholm kennenlernen. Ziel ist eine Hochschulkooperation abzuschließen und somit zukünftigen Studierenden einen Auslandsaufenthalt in Schweden zu ermöglichen, beziehungsweise zu vereinfachen.

Was wir auf unserer Exkursion alles erleben und welche sportlichen Erfahrungen wir machen werden, verraten wir Euch in der kommenden Woche in unserem Reise-Tagebuch hier im Firmenblog von Sport-Thieme. Ihr dürft gespannt sein! Bis dahin schaut doch auf unsere Hochschulseiten vorbei, im Bereich Sportmanagement gibt es ebenfalls Informationen über unsere Exkursion nach Schweden und über die Ostfalia Hochschule.

 

 

 Wir sind Gastautoren im Firmenblog bei Sport-Thieme

Wer schreibt denn hier als Gastautor?

Wir sind angehende Sportmanager und Sportmanagerinnen
von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
In einem mehrteiligen Bericht erzählen wir von den Erlebnissen
unserer Exkursion nach Schweden.

 

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