Unternehmens-Blog von Sport-Thieme

zum Shop »

Internationale Exkursion

Teil 3 – Internationale Exkursion der Ostfalia Hochschule

Postkarte an die Ostfalia

Die Exkursion 2013 geht zu Ende

Hier Teil 3 für Euch, es wird noch mal spannend. Doch lest selbst was wir in Glasgow, Edinburgh & co.  erlebt haben:

6. Tag, 01. November Scottish Football Association und Rugby

Der Freitag unserer Exkursion begann wie der Dienstag mit einer Zugfahrt nach Glasgow. Von dort ging es weiter mit der Bahn in Richtung Hampden Park. Der Hampden Park ist für die schottische Nationalmannschaft das Heimatstadion. Es befindet sich im Besitz des Queens Park Football Club. Im Stadion wurden bereits Fußball-, Rugby- und Footballspiele gespielt und ab Ende dieses Jahres wird es für die im nächsten Jahr stattfindenden Commonwealth Games in eine Leichtathletikarena umgebaut.

Wir im Hampden Park

Stadionführung und Museum

Als erster Programmpunkt stand eine Stadionführung an. Unser Führer schaffte es uns mit viel Humor und wissenswerten Fakten das Stadion sehr nah zu bringen. Von einem Schuss-Konntest in einer der Aufwärmhallen, über das Einlaufen in den Hampden Park und die Pokalübergabe auf der Ehrentribüne war alles dabei um das Stadion in seinen verschiedenen Facetten zu erleben.

Football Development

Im Anschluss ging es für uns in das im Stadion liegende Museum. In diesem sehr schön gestalteten Museum werden die Geschichte des schottischen Fußballs und die des Hampden Parks selbst aufbereitet. Die Highlights sind der „Scottish Cup“, der älteste nationale Pokal der Welt und verschieden Ausstellungsstücke aus jeder Zeit des Fußballs.

Nachdem wir uns das Museum in Ruhe anschauen konnten hieß es für uns eine Etage höher zu gehen und Jim Fleeting zu treffen, den Leiter der Abteilung „Football Development“ im schottischen Fußballverband der SFA. Die Präsentation begann damit, dass er uns die Struktur der SFA erklärte und seine Position im Verband einordnete.

Unsere Hampden Park Führung

Als weiterer Themenblock erläuterte uns Herr Fleeting die Strategie der SFA, die unter dem Motto „Scotland United 2020“ steht. Dabei besteht die Mission darin Integration und Innovation voran zu treiben sowie Leistungskultur zu stärken. Als Ziele sind daher ausgegeben: Gut zu spielen und zu gewinnen, ein Anstieg der Qualität, höhere finanzielle Rückflüsse und das Vertrauen und Respektieren der Führungsetage.

Danach stellte  unser Referent seine eigene Abteilung im Detail vor und zeigte uns von ihm zusammengestellte Fußballfakten über Schottland. Einfach ausgedrückt ist es die Aufgabe der Development-Abteilung potenzielle Nationalspieler von dem Beginn ihrer Karriere im Jugendbereich bis hin zur Nationalmannschaft in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Die Fakten führten unter anderem einen der wohl bekanntesten und bis zum aktuellen Zeitpunkt wohl besten und erfolgreichsten Trainer der Fußballgeschichte, Sir Alex Ferguson, auf. Des Weiteren die sehr guten und bekannten Trainer Lehrgängen und dem bereits oben beschriebenen „Scottish Cup“.

Der nächste Agenda Punkt befasste sich mit einem aktuellen Projekt der „Football Development“-Abteilung mit dem Namen „CashBack for Communities“. Dieses Projekt wird durch Kriminelle finanziert. Strafen und Kautionen, die durch Kriminelle geleistet werden, gibt die Regierung an die SFA weiter. Die daraus entstandenen Mittel betrugen 2,3 Millionen Pfund, die in die Schulung von Volontären, Aktionen für Teenager sowie eine Schule, die versucht durch Fußball Jugendliche in die Schule zu bewegen. Darüber hinaus wurden für 7 Millionen Pfund rund 15 Fußballplätze gebaut.

Der SFA-Vortrag

Abschließend konnten wir unsere Fragen an Kim Fleeting stellen. Dabei wurden verschiedenste Themenbereiche angeschnitten. So seien keine schottischen Nationalspieler in der britischen Auswahl für die Olympischen Spiele eingetreten, da man befürchte durch so einen Schritt der FIFA und UEFA die Chance zu geben Schottland nicht mehr als eigenes Team in den verschiedenen Wettbewerben starten zu lassen sondern nur noch im Verbund mit den anderen Staaten aus Großbritannien. Die Wichtigkeit des Frauenfußballs und des „Old Firm“, der Rivalität zwischen Celtic Glasgow und den Glasgow Rangers, stellte er genauso heraus, wie die schwierige Situation in Schottland als Profispieler ein ausreichendes Einkommen zu generieren. Als Abschluss gab er uns eine Einschätzung der Europameisterschaft 2020, die nicht in einem Ausrichterland, sondern in ganz Europa ausgetragen werden soll. Da sich die SFA mit dem Hampden Park beworben hat, hofft er einerseits auf eine Zusage und damit verbundene Spiele in Glasgow. Andererseits befürchtet er auch den Verlust von Fußballreisenden, die extra für solch ein Event in das Austragungsland reisen um durch das Land zu reisen und mehrere Spiele zu besuchen.

Murrayfield Stadium & Rugby

Am Abend ging es nach der Rückreise nach Edinburgh für uns in das zweite Stadion für diesen Tag. Das Murrayfield Stadium war unser Ziel. Dieses Stadion ist Austragungsort von Rugbyspielen der schottischen Nationalmannschaft als auch Heimatstätte eines Rugby Clubs. An diesem Abend gingen wir ins Stadion um ein Spiel einer international agierenden Liga, die Teams aus verschiedenen Europäischen Ländern enthält, zwischen Edinburgh und Zebre aus Italien zu sehen. Für den Großteil unserer Gruppe war Rugby Neuland, so musste sich vor Beginn und auch noch während des Spieles sich immer wieder über die Regeln und den Ablauf dieser Sportart schlau gemacht werden. Das Spiel gewann Edinburgh knapp und unsere Gruppe war begeistert von diesem körperbetonten Spiel.

7. Tag 02. November Celtic Glasgow

Der Samstag stand ganz im Zeichen von Celtic Glasgow, bereits um 10 Uhr ging es für die ersten Gruppen in Richtung Glasgow. Um 15 Uhr stand dann das Ligaspiel zwischen Celtic Glasgow und Dundee United im Celtic Park an. Die Vorfreude darauf war in unserer Gruppe groß und die Anzahl an Celtic Trikots in unserer kleinen Gruppe stieg schnell an. Das imposante Stadion setzte mit eins der Highlights unserer Exkursion. Leider war das spielerische Niveau nicht mit dem aus der deutschen Liga bekannten zu vergleichen. Aber auch die Stimmung und Atmosphäre im Stadion ließ einige von uns erstaunt sitzen. Bis auf vereinzelte, kurze, wenige Sekunden andauernde einfach Gesänge gab es keinen wirklichen Support der jeweiligen Fangruppen. Auch die Handvoll mitgereisten Fans aus Dundee stand in keinem Verhältnis zu jeglichen Erinnerungen aus unseren Fußballligen. Nach dem Spiel ging es zurück nach Edinburgh, wo der letzte Abend dann noch entsprechend gefeiert wurde.

Celtic Glasgow

8. Tag, 03. November: Rückreise mit Hindernissen

Flug in die Heimat

Als wir am Sonntag aus dem Hostel auscheckten und uns auf den Weg in Richtung Flughafen machten, strahlte die schottische Sonne und uns allen wurde bewusst, dass wir bis auf ein oder zwei Ausnahmen sehr gutes Wetter hatten. Ein bisschen Wehmut, aber auch ein wenig Vorfreude auf die Heimat kam in uns auf. Am Flughafen waren wir dann bereit in unsere Maschine einzusteigen, dann aber die Ernüchterung. Ein Triebwerkschaden zwang unsere Airline dazu eine Ersatzmaschine anzufordern, somit verzögerte sich unser Abflug um fast drei Stunden. Die Zeit überbrückten wir auf verschiedene Art und Weise, manch einer holte den verlorenen Schlaf der Woche nach, die anderen schlenderten durch den Duty Free Bereich.

„Auf Wiedersehen, Schottland!“

Euer Team der internationalen Exkursion 2013

 

Mehr Berichte von uns gibt es hier:

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 4.8/5 (4 Bewertungen abgegeben)

Teil 2: Internationale Exkursion 2013 der Ostfalia Hochschule

4. Tag, 30. Oktober – Scottish Golf Union, Scottish National Cricket Academy und Edinburgh City Men’s Lacrosse Team

Der vierte Tag unseres Aufenthalts im schönen Schottland, sollte das bislang facetten- und abwechslungsreichste Programm bereithalten. Mit Vorträgen in Golf, Cricket und Lacrosse bekamen wir Einblick in drei sehr unterschiedliche Sportarten – Cricket und Lacrosse als stark körperbetonten Aktivitäten stand dem körperlos gespielten Golf gegenüber.

Zu Besuch bei Sportscotland: The national agency for sport

Sportscotland: The national agency for sport

Der Tag begann in den Räumlichkeiten von Sportscotland, einer nationalen Agentur, die eng mit den verschiedenen Sportverbänden Schottlands zusammen arbeitet und die Zusammenarbeit dieser untereinander koordiniert. Dort erfuhren wir allerlei Interessantes über das in Schottland erfundene Golf und die Strategie, die die Scottish Golf Union momentan fährt, um demGolf- Sport die Popularität zu garantieren, die er in Schottland genießt.

Golf gehört zu den Nationalsportarten in Schottland

Golf-Sport im Vergleich: Randsportart oder Nationalsport?

In Deutschland genießt Golf eher den Ruf eine Randsportart zu sein, welche nur von Wenigen betrieben wird. In Schottland ist es eine der Nationalsportarten. Dies resultiert natürlich einerseits daraus, dass es sich um eine in Schottland erfundene Sportart handelt, andererseits aber auch daraus, dass Golf im eigenen Mutterland zu wesentlich erschwinglicheren und massentauglicheren Preisen zu spielen ist als in Deutschland. Unser Referent gab uns ebenfalls einen Ausblick auf die globale Entwicklung des Sports, welcher sich durch die Zugehörigkeit zu den Olympischen Spielen 2016 weltweit und auf den Kontinenten Afrika und Asien kontinental betrachtet Mitgliederzuwächse verspricht.

Vortrag von Cricket Scotland

Cricket: Eine Sportart, die unter bestimmten Bedingungen niemals endet

Nach einer entspannten Busfahrt begann der Vortrag von Cricket Scotland, einer in Deutschland weitgehend unbekannten, dem Baseball ähnlichen Sportart, welche sich vor allem in den ehemaligen Staaten des British Empire, Indien, Pakistan, Bangladesch und natürlich auch Großbritannien selbst großer Beliebtheit erfreut. Das Außergewöhnliche an Cricket ist, dass ein traditionelles Spiel mehrere Tage andauern kann bzw. theoretisch unter bestimmten Umständen nie endet. Aufgrund dessen lässt sich der Sport offensichtlicher Weise schwer verkaufen, sodass im Laufe der letzten Jahre immer wieder verkürzende Varianten des Spiels entstanden sind. Eine davon ist das 20/20 Cricket, welches „nur“ noch wenige Stunden dauert.

Treffen mit dem Edinburgh City Men’s Lacrosse Team

Treffen mit dem Edinburgh City Men’s Lacrosse Team

Zum Abschluss des Tages trafen wir am Abend noch zwei Mitglieder des Edinburgh City Men’s Lacrosse Team. Sie gaben uns eine Einführung in die Sportart, die vor allem in Nordamerika gespielt wird und die in Europa bisher nur eine von vielen Randsportarten ist. Im Gegensatz zu allen anderen Sportarten, die wir während unseres Trips bisher kennen gelernt hatten, spielt die finanzielle Perspektive im Lacrosse Team nahezu keine Rolle. Der selbstorganisierte Club lebt vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder und dient neben der Ausübung des Sports vor allem dazu, Menschen zusammen zu bringen. Der Wettkampf spielt hier eine untergeordnete Rolle, wichtiger ist es den Spielern, interessante Leute kennen zu lernen, Spaß zu haben und einfach eine nette Zeit zusammen zu verbringen.

5. Tag 31.Oktober – Outdoortour

Der Donnerstag gab uns die Möglichkeit, das ländliche Schottland zu erkunden und abseits der Metropolregionen Edinburgh und Glasgow den nördlichsten Teil Großbritanniens kennen zu lernen: Unser erster Stopp war hierbei das malerische Dorf „Dunkeld“, welches sich durch seine famose Landschaft und die altehrwürdige Kirche auszeichnet. Dann ging es weiter zu den „Black Linn Wasserfällen“, an denen uns zum ersten Mal während unserer Reise die wirkliche Schönheit der schottischen Natur bewusst wurde: tosendes Wasser, Stromschnellen, riesige von der bloßen Naturgewalt des Wassers geformte und abgelagerte Felsstücke, ein farbenfroher Oktoberwald und der höchste Baum des gesamten Vereinigten Königreichs.

Einblick in die hohe Kunst der Whisky-Herstellung

Das flüssige Gold der Whisky-Destillerie

Nach einer kurzen Stärkung in einem lokalen Restaurant ging es weiter in eine Whisky-Destillerie. Dort bekamen wir einen kurzen Einblick in die hohe Kunst der Herstellung des „flüssigen Golds“, wie das Getränk im Land liebevoll genannt wird. Während sich unser Bus weiter den Weg durch die schottischen Highlands bahnte und wir aus dem Staunen teilweise gar nicht mehr hinaus kamen, neigte sich die Sonne langsam wieder gen Horizont und ein weiterer Tag in Schottland endete für die Gruppe von der internationalen Exkursion.

Seid gespannt auf den dritten und letzten Teil unseres Berichts: Dieser folgt in Kürze!

Eure Gastautoren der internationalen Exkursion 2013
der Ostfalia Hochschule

Mehr Über uns findet Ihre hier:

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 5.0/5 (3 Bewertungen abgegeben)

Internationale Exkursion 2013 der Ostfalia Hochschule

Internationale Exkursion 2013 der Ostfalia - GruppenfotoInternationale Excursion 2013 – Welcome from Edinburgh!

Wir, das Team der internationalen Exkursion des Studiengangs Sportmanagement der Ostfalia Hochschule, sind wieder unterwegs. Letztes Jahr haben wir aus Schweden berichtet, dieses Jahr folgt unser erster Reisebericht aus Edinburgh, Schottland. Drei Tage verbrachten wir bereits in „der Hauptstadt Schottlands“. Es  gibt bereits jetzt tolle neue Eindrücke und Erfahrungen und viel zu berichten:

1.Tag, 27. Oktober – Ankunft in Edinburgh

Am Nachmittag startete unsere Reise vom Hamburger Flughafen in Richtung Edinburgh. Nachdem wir unserer Gepäck abgegeben hatten und alle erfolgreich im Flieger eingecheckt wurden, ging es hoch in die Lüfte. Wir erreichten nach einem zweistündigen Flug unser Ziel: Edinburgh!

Bei unserer Ankunft wurden wir mit dem typischen Regenwetter begrüßt, daher hieß es, schnell den richtigen Bus ins Zentrum zu finden. Angekommen im Stadtzentrum, mussten wir direkt sportlich aktiv werden, da unser Hostel auf einem Berg liegt. Wir erklommen eine Treppe mit gefühlten 1000 Stufen, ehe wir uns in der Unterkunft von den ersten Strapazen ausruhen konnten.

Nachdem die Betten bezogen waren, machte sich bei allen der Hunger bemerkbar, sodass es abends  zum Grass-Market, eine traditionelle Pub-Meile in Edinburgh ging. Bei Fish & Chips und live Musik ließen wir den Abend dort ausklingen.

2.Tag – 28.Oktober Scottish Student Sport und Sehenswürdigkeiten-Tour

Der zweite Tag startete mit einem ausgiebigen und typisch schottischen Frühstück. So wie man es aus Britannien kennt: Bohnen, Würstchen, Haggis und Bacon. Danach führte uns der Weg zu unserer ersten Station, zur USN, einem Fitness-Club, der seit mehr als 50 Jahren existiert. Er ist mit den neusten Fitness-Gerätschaften ausgestattet.

Mitglieder haben ebenso die Möglichkeiten eine Kletterwand, einen Spinningraum, Badminton- und Squashplätze zu nutzen und an Outdoor-Aktivitäten teilzunehmen. Die Mitgliederanzahl beläuft sich aktuell auf ca. 15.000 Mitglieder, der größte Teil davon sind Studenten die für einen Jahresbeitrag von 104 Pound (ca. 120 Euro) sämtliche Geräte und Räumlichkeiten des Studios nutzen können.

Sponsoren für die Finanzierung des Clubs

Die Finanzierung des studentischen Fitness-Club wird neben den Mitgliedsbeiträgen von Förderern, Sponsoren und Unternehmen übernommen. Der USN gilt als der beste Fitness-Club in Edinburgh. Eine besondere Ehrung erhielt das Studio im vergangenen Jahr, als das legendäre neuseeländische Rugbyteam, die „All Blacks“ sowie die Rugby-Nationalmannschaft von Australien zur Vorbereitung auf ein Spiel zu Gast waren.

Die Partnerschaftsorganisation „Scottish Student Sport“

Anschließend erhielten wir unseren ersten Vortrag über den Scottish Student Sport (SSS). Der SSS ist eine innovative, demokratisch organisierte Partnerschafts-Organisation. Partner des SSS sind unter anderem alle Universitäten in Schottland  der sowie der College Sport. Der SSS finanziert sich aus Geldern von den Universitäten, sowie der Regierung.

Vortrag über den "Scottish Student Sport"

Zahlen, Daten und Fakten

2011 wurde diese Organisation aus dem Zusammenschluss des „Scottish Universities Sport“ und dem „Scottish Colleges Sport“ gegründet und hat als Aufgabe, die Koordination aller studentischen Sportaktivitäten in Schottland. Zusammengefasst besteht der SSS aus 500 Sport Clubs, 50.000 Mitarbeitern und 500.000 Studenten, die Mitglieder im Scottish Student Sport sind. Jede Person wird automatisch Mitglied, sobald die Universität oder das College mit dem SSS zusammenarbeitet. Dementsprechend hoch ist die Anzahl der Mitglieder. Der SSS führt innerhalb von 2 Semestern mehr als 100 Sport-Events für die Studenten durch, weiterhin möchten sie die Wichtigkeit des Studenten-Sports hervorheben und diesen Sektor professionalisieren.

SSS_Vortrag - Internationale Exkursion 2013

Wir sind nach dem Vortrag zu dem Punkt gekommen, dass der SSS ein Schlüsselfaktor in der Sportlandschaft von Schottland ist.

Nächster Halt: Edinburgh Castle

Am Nachmittag ging es mit einer Stadtführung durch Edinburgh weiter. Dort schauten wir uns unter anderem Schottlands meistbesuchte Sehenswürdigkeit an, eine richtige Stadt über der Stadt, das Edinburgh Castle. Vom Castle hat Edinburgh seinen Namen: Din Edyin bedeutet „Burg“ auf Gälisch, das Wort „burg“ hingegen ist angelsächsischen Ursprungs. Noch heute ist das Castle Hauptquartier einer britischen Armee.

Wir besuchen Edinburg Castle

Ausklang beim Bowling

Der Abend endete sportlich, bei einer gemeinsamen Bowling-Runde, bei welcher wir die ersten Eindrücke von Schottland revue passieren ließen.

Sportlich am Abend: Bowling

3.Tag 29.Oktober Glasgow 2014 und Universität West Schottland

Die Glasgow 2014 ltd. ist der Organisator und Ausrichter der Commonwealth Games 2014, die vom 23.07.-03.08.2014 in Glasgow stattfinden. Die Commonwealth Games sind das viertgrößte Sport-Ereignis auf der Welt und finden alle vier Jahre statt. Das letzte Mal waren die Commonwealth Games vor über 15 Jahren in Schottland, damals in Edinburgh. Eine Besonderheit der Spiele liegt darin, dass die „normalen“- und „para“ Spiele, für Menschen mit Handicap, in einem Turnier ausgetragen werden. An den Spielen werden 4.500 Sportler aus 70 verschiedenen Nationen aus den ehemaligen „Commonwealth Nationen“ teilnehmen, dabei messen sie sich in 17 Sportarten und es sind 261 Goldmedaillen zu vergeben. Bei den Sportarten handelt es sich um klassische Wettkämpfe wie z. B. Hockey, Tischtennis, aber auch typische britische Sportarten wie Siebener Rugby und Netzball.

Organisation und Planung

Die Planungen für die Spiele laufen bereits seit 2004. Für die Organisation der Games steht insgesamt ein Budget von 454 Mio. englische Pfund zur Verfügung. Innerhalb der Bevölkerung finden die Commonwealth Games einen großen Anklang. Das zeigt die Anzahl an Bewerbungen für einen Volunteer-Job (62.000) während der Spiele, von denen insgesamt nur 14.000 realisiert werden konnten. Die Veranstalter erwarten zu den Spielen mehr als 500.000 Besucher und es gibt insgesamt 1 Mio. Tickets, die in einer Preisspanne von 15-250 Pfund zu erhalten sind.

University of the West of Scotland

Zum Nachmittag machten wir uns auf den Weg nach Hamilton, einem Stadtteil von Glasgow. Dort besuchten wir die University of the West of Scotland. Die Universität ist die fünftgrößte von Schottland, an der insgesamt 14.845 Studenten studieren. Wir erhielten von mehreren Referenten zunächst eine Präsentation, in der sie uns die sportbezogenen Masterstudiengänge vorstellten. Danach wurde uns in einem 45 min. Rundgang der Campus und die vorherrschenden Räumlichkeiten gezeigt. Anschließend stellte uns James Adams in seiner Präsentation die Entwicklung des Sports in Großbritannien vor. Hierbei hervorzuheben ist, dass sich Großbritannien durch die immer größeren Investitionen in den Sport stetig im Olympia Medaillenspiegel verbessern konnte und sich mittlerweile in den Top 5 zu finden ist. Am Ende des Tages an der Universität nahm Frau Bagusat die Möglichkeit wahr, die Ostfalia bzw. unseren Studiengang Sportmanagement vorzustellen und eine mögliche Partnerschaft aufzubauen.

Das waren die ersten 3 Tage mit vielen Ereignissen rund um unsere bisherige Exkursion. Mehr folgt in Kürze!

Welcome from Edinburgh

Viele Grüße aus Schottland,
Eure Gastautoren der internationalen Exkursion 2013
der Ostfalia Hochschule

 

Das könnte Euch auch interessieren:

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 4.6/5 (19 Bewertungen abgegeben)