TeamGym - Turnen im Team

Bodenprogramm, Tumbling und Trampet - aus diesen 3 Disziplinen setzt sich die junge Turnsportart TeamGym zusammen. Und es wird noch interessanter. Um bei TeamGym nicht nur die akrobatischen Fähigkeiten zu trainieren, sondern auch den Teamgeist zu stärken, wird gemeinsam geturnt! Turnen im Team? Wie das gehen soll? Das liest du in diesem Beitrag. 

11 Turnerinnen in schwarz-weißen Anzügen beim Ende der Kür

Das erwartet dich hier:

 

TeamGym - Turnen mit Teamgeist

TeamGym ist eine neue, aus Skandinavien stammende Sportart, die vor allem in Europa sehr populär geworden ist. Die Teams bestehen aus Männern, Frauen oder sind gemischt. Geturnt wird jeweils mit 4-12 Teilnehmenden. Alle Mannschaften dürfen sich in den 3 Disziplinen Bodenturnen, Tumbling und Trampet beweisen. Um das Ganze noch spektakulärer zu machen, wird zur Musik geturnt und gesprungen. Das Besondere am Team-Turnen ist die einmalige Kombination aus Musik, Tanz, Akrobatik und dem Teamerlebnis. Beim TeamGym steht die Leistung des gesamten Teams im Vordergrund, denn besonders großer Wert wird auf das synchrone Turnen sowie fließende Übergänge zwischen Akrobatik und Gymnastik gelegt. Nur durch effektive Team- und Zusammenarbeit können die Teams gewinnen.

 

Bodenprogramm: Synchronität und Technik

Beim Bodenprogramm oder auch „Floor“ genannt zeigen die Sportler:innen auf einer 14x16 m großen Fläche ihr akrobatisches Talent. Dabei sollten alle gymnastischen Elemente synchron und gleichmäßig sein – eine echte Herausforderung im Team! Neben den fließenden Bewegungen sind auch Technik und Ausführung von hoher Bedeutung. Ob Handstand, Durchschlagsprung oder Pirouetten: Hier zählen individuelle Bodenchoreografien, die das Publikum begeistern.

 

Tumbling - schnell sein!

Auf die Plätze, fertig, los! Beim „Tumbling“ müssen die Turner:innen schnell sein. Auf einem AirTrack oder einer Fiberglasbahn haben sie 3 Runden Zeit, um das Publikum und die Jury von ihrer Leistung zu überzeugen. In der ersten Bahn zeigen alle Teilnehmenden dieselbe Bahn. Doch in der zweiten und dritten Runde wird es richtig spannend –von akrobatischen Elementen wie Flick-Flacks, Handstützüberschlägen bis hin zu verschiedenen Salti oder Schrauben.



Trampet - hoch hinaus 

Beim „Trampet“ werden Sprungelemente über ein Spezial-Trampolin gezeigt, das am Ende der Anlaufbahn platziert wird. Die Schwierigkeit hierbei: Das Trampolin steht in einem besonders steilen Winkel und es sollten sehr hohe Sprünge absolviert werden. Teile des Programms werden mit einem Sprungtisch ausgeführt, welcher ca. 1,65 m hoch ist. Auch hier haben die Teams 3 Runden Zeit, um ihr Können zur Schau zu stellen.

 

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