Spaß, Spannung, Spiel: Mein Tag in der Sport-Thieme-Akademie

Am 05.März fand in Berlin die bereits dritte Auflage der „Sport-Thieme-Akademie“ statt.

In diesem Jahr geht es um das Thema "Sinnvolles Ausdauertraining mit Herz und Verstand - Zielgruppenspezifische Steuerung nach Alter, Leistungsstandard und Zielsetzung".

Praxisworkshop I Sport-Thieme-AkademieDas klingt ziemlich sperrig. Hmm. „Wird wohl ein mäßig interessanter Vortrag mit bestimmt wichtigen Informationen sein“, dachte ich mir. In der Ankündigung ist auch von „Praxisworkshops“ die Rede, die angeblich immer viel Spaß machen, so wurde mir erzählt. Okay, Sportgeräte ausprobieren ist immer 'ne feine Sache, also los ins Olympiastadion.

In dem 1-stündigen Theorievortrag erklärte Rainer Kersten sehr kurzweilig, wie sinnvolles Ausdauertraining geplant, überwacht und durchgeführt werden kann. Und das sehr fundiert, sehr übersichtlich und auch für mich als Hobbysportlerin durchaus verständlich. Wobei ich ehrlich zugeben muß, daß ich von „Laktatbestimmung“ noch nie vorher gehört hatte. Es gab auch Geräte zum Anfassen, zum Beispiel die „Körperfettmesszange“ – aber das wollte niemand so recht ausprobieren...

Kettle-Bell ziehenEinen kleinen Vorgeschmack, wie sinnvolles Ausdauertraining sich anfühlt, hatte meine Gruppe schon zu Beginn der Veranstaltung bekommen: Unter der Leitung von Sebastian Gräber schwangen wir im „Praxisworkshop I“ Seile, sprangen über Hürden, trippelten über Koordinationsleitern, warfen Medizinbälle, lösten Zahlenrätsel unter Überwindung von Reivo-Band-Widerstand, zogen Kettle-Bells und pufften uns mit Anti-Aggressionsschlägern.

Puh. 90 Sekunden können quälend lang sein. Das nennt sich „Ermüdungswiderstandsfähigkeit“.

Ehrlich gesagt: Ich hab ein paar mal geschummelt ;-)

Team-Runden-WettlaufBei Martin Roths „Praxisworkshop II“ ging es dann um einiges spielerischer, aber nicht weniger anstrengend zu. Catch-Ball werfen, Bohnensäckchen fangen, dabei im Kreis Laufen, prellen mit Tischtennisbällen: Der sogenannte „Borg-Zirkel“ hatte einige Überraschungen parat. Mein absoluter Favorit: Das T-Bow. Wenn man den Bogen – äh, die Balance erstmal raus hat, macht das Gerät eine Riesenspaß!

Und plötzlich war auch diese Stunde um mit jeder Menge Spaß und Action und ganz vielen Spielideen mit ungewöhnlichen Akademie-Artikeln – bzw. ungewöhnliche Spielideen mit ganz normalen Sportgeräten.

Ein richtig toller Nachmittag war das!

PS: Was meine „Regenerationsfähigkeit“ betrifft: Obwohl es sich am Abend anders angefühlt hatte, bin ich zum Glück vom Muskelkater verschont geblieben :-)

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