Mit Widerstandstraining im Wasser können deine Schwimmer:innen effektiv ihre Muskelkraft aufbauen. Welche Vorteile das gelenkschonende Workout genau hat und welche Geräte du zur Erzeugung eines zusätzlichen, künstlichen Widerstands im Wasser nutzen kannst, liest du in diesem Beitrag.
Das erwartet dich hier:
- Was ist Widerstandstraining?
- Widerstandstraining mit dem Reivo-Band
- Widerstandstraining mit dem Schwimmbrett
- Übungsideen mit dem Widerstandsgürtel
- Widerstand durch den Bremsschirm
Was ist Widerstandstraining?
Wasser bremst jede Bewegung und das fordert deine Muskulatur auf sanfte Weise. Beim Widerstandstraining im Wasser arbeitest du gegen den natürlichen Wasserwiderstand und obendrein gegen einen zusätzlichen, künstlich erzeugten Widerstand. Das bedeutet: Jede Bewegung, egal ob vorwärts, rückwärts oder zur Seite, trifft auf größeren Widerstand und macht das Training so intensiver. Wichtig: Nutze kurze Strecken von 15 oder 25 m und steigere die Intervalle langsam. Denn werden die Strecken zu lang, leidet die Ausführung. Und auch beim Widerstandstraining gilt: Eine korrekte Bewegungsausführung ist wichtiger als ein hohes Tempo.
Widerstandstraining mit dem Reivo-Band
Das Reivo-Band ist bekannt aus dem Teamsport und Torwart-Training. Doch auch das Aqua-Training ist mit diesem flauschigen Fitnessband ohne Metall und Hartplastik möglich. Noch dazu haben Reivo-Bänder ein angenehmes Tragegefühl auf der Haut und stören nicht bei den Schwimmbewegungen.
Übungsidee „Teamband“: Mit einem 2 m langen Reivo-Band lassen sich viele unterschiedliche Übungen im Hintereinander- und Nebeneinander-Schwimmen durchführen. Dazu legen sich 2 Sportler:innen je eine Schlaufe des Bandes um die Taille.
++ Hintereinander: Beim Hintereinander-Schwimmen versucht die hintenan schwimmende Person die andere einzuholen.
++ Nebeneinander: Beim Nebeneinander-Schwimmen reguliert eine Person das Tempo der anderen und fungiert so als zusätzlicher Widerstand.
Übungsidee Zugband: Eine Seite des Reivo-Bandes befestigen die Schwimmer:innen um die Taille, das andere Ende am Beckenrand. So wird selbst das kleinste Schwimmbecken zu einer unbegrenzt langen Bahn. Ob Brust-, Kraul- oder Rückenschwimmen: mit dem Widerstandsband lassen sich alle Schwimmstile sowie der Abstoß und der Rückenstart perfekt trainieren.
Widerstandstraining mit dem Schwimmbrett
Schwimmbretter sind extrem variable Trainingshilfen. Schwimmbretter mit vielen Grifflöchern wie das Sport-Thieme Schwimmbrett „Multi“ sind ideal für das Widerstandstraining im Wasser. Folgende Übungen kannst du damit machen:
++ Senkrecht im Wasser aufgestellt erhöht es den Wasserwiderstand und kräftigt die Armmuskulatur. Die Armbewegung nach vorne und zurück sowie plan nach unten und oben (kurz unter die Wasseroberfläche) kräftigen die Oberarmmuskeln.
++ Du kannst deine Sportler:innen auch mit dem senkrecht im Wasser stehenden Schwimmbrett Schwimmen lassen. Die Beine machen dabei die Bewegung des Brustschwimmens oder die des Kraulschwimmens.
Übungsideen mit dem Widerstandsgürtel
Der Widerstandsgürtel „Aqua“ besteht aus 5 konischen Widerstandsbechern, die für einen optimalen Widerstand im Wasser sorgen. Über die Anzahl der Becher und das Schwimmtempo kannst du die Intensität des Widerstands verstärken bzw. verringern und so die Zugkraft der Arme optimal trainieren.
Widerstand durch den Bremsschirm
Der sogenannte Bremsschirm erhöht den Widerstand mittels der vergrößerten Fläche, die die Sportler:innen hinter sich her ziehen. Und so geht´s: Hüftgurt anlegen und das Seil mit dem Bremsschirm auf dem Rücken positionieren. Den Bremsschirm unter Wasser tauchen und mit dem Schwimmen starten. Sobald das Seil, an dem der Bremsschirm befestigt ist, sich straff spannt und der Bremsschirm sich mit Wasser gefüllt hat, spürt die schwimmende Person den Widerstand. Ob Langstrecke oder kurze Sprints: das Widerstandstraining mit dem Bremsschirm trainiert die Kraftausdauer und Muskelkraft.
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