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Einzigartig: Der Sündenbock als Trainingspartner

Ein Interview mit den Scapegoat Erfindern Michel Schreier und Sönke Schwark

Sie sind begeisterte Sportler und machen aus einem Reifen, zwei Baseballschlägern mit Lederschlaufe und einem Erlenholzrahmen ein einzigartiges Trainingsgerät für Jedermann: Michel Schreier und Sönke Schwark sind die Erfinder des „Scapegoat„! Wir haben die Beiden für euch zum Produkt und seiner Einzigartigkeit befragt.

Scapegoat

Foto: Oliver Schwarzwald (http://oliverschwarzwald.de)

 

REDAKTION: „Eine kleine Frage vorab: Heißt es das Scapegoat oder der Scapegoat?“

Michel Schreier und Sönke Schwark:Es heisst „der Scapegoat“. Der Name ist die wörtliche Übersetzung von „Sündenbock“. Da es „der Sündenbock“ bzw. „der Bock“ heißt, ist unser Produkt in Sachen Artikel klar männlich. Was die Verwendung betrifft: Scapegoat ist sowohl für das Functional Training und Ganzkörpertraining von Frauen als auch von Männern konzipiert.“

 

REDAKTION: „Erzählt uns von euch. Wer seid ihr? Was macht ihr, wenn ihr nicht „Sündenböcke“ erfindet?“

Sönke Schwark: „Ich bin Sönke Schwark und bin seit über 25 Jahren für TV-Formate und Werbefilme als freier Kameramann im Einsatz – national und international. Meine Ausbildung als Tischler macht mich zur idealen Doppelbesetzung für die filmische Inszenierung und die handwerklich ausgefeilte Herstellung unseres Scapegoats.“

Michel Schreier: „Ich bin Michel Schreier und verfüge über 20 Jahre Berufserfahrung als fester und freier Werbetexter für nationale wie internationale Kunden beziehungsweise Werbeagenturen. Meine beruflichen Marketingkenntnisse und meine privaten Erfahrungen aus 6 Jahren Boxtraining sowie meine Begeisterung für die Themen Kampfsport/Kampfkunst plus Yoga machen mich zu einem authentischen Ansprechpartner. Sönke und mich verbindet seit über 10 Jahren eine ehrliche Freundschaft.“

 

Scapegoat

Foto: Oliver Schwarzwald (http://oliverschwarzwald.de)

REDAKTION: „Was genau ist der Scapegoat?“

Michel Schreier und Sönke Schwark: Der Scapegoat ist ein in Hamburg hergestelltes, mobiles wie flexibel einsetzbares Trainingsgerät für den Einsatz im Bereich Functional Training und Ganzkörperworkouts. Es besteht aus einem Baseballschläger und einem Reifen in einem Erlenholzrahmen. Der Bock kann wahlweise alleine mit einem Baseballschläger oder zwei Baseballschlägern parallel bedient werden. Der zweite Schläger ist selbstverständlich im Lieferumfang inklusive. Seine Vorteile sind ganz eindeutig:

  • Steigerung der Schlagkraft, Dynamik und Trefferquote.
  • Optimierung der Koordination, Kondition und Schnelligkeit
  • Stärkung des ganzen Körpers und aller Muskelgruppen.“

 

REDAKTION: „Was ist so einzigartig daran?“

Michel Schreier und Sönke Schwark: „Einzigartig ist, dass es multifunktional für verschiedene Trainingsformen und Workout-Einheiten genutzt werden kann. Der Scapegoat kann alleine oder parallel bedient werden: Trainer und Schüler können also auch synchron trainieren. Das direkte Feedback optimiert die Trainingsqualität und führt die Verbesserungen direkt vor Augen. Außerdem kann er als vielseitige Station im Rahmen von Zirkeltrainings zum Einsatz kommen. Beide einzelnen Bestandteile, Baseballschläger und Reifen, können sogar separat für Workouts genutzt werden. Der Scapegoat ist eines der wenigen Trainingsgeräte, das sofort nach Auslieferung genutzt werden, denn es ist keine Montage oder Verschraubung nötig.“

 

REDAKTION: „Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein solch einzigartiges Trainingsgerät zu erfinden?“

Michel Schreier und Sönke Schwark: „Zur Entwicklung von Scapegoat haben uns verschiedene Faktoren motiviert. Wir kannten natürlich die Trainingsidee „LKW-Reifen und Vorschlaghammer“. Physiotherapeutisch betrachtet hat uns dieses Konzept aber nicht überzeugt. Deshalb haben wir in Zusammenarbeit mit einem Physiotherapeuten ein Trainingsgerät entwickelt, das einerseits gesünder und andererseits wesentlich vielseitiger einsetzbar ist. Bei der Konstruktion haben wir großen Wert darauf gelegt, dass die Standhöhe auf die durchschnittliche Körpergröße der Trainingsperson angepasst ist. Wir haben uns für eine Konstruktion entschieden, die es ermöglicht, den Reifen mit geradem Rücken sportlich zu bearbeiten.Scapegoat Zusätzlich war es uns wichtig, eine maximal einfache und gleichzeitig sichere Benutzung zu gewährleisten. Der Hammer war für uns somit ein „No-Go“ – ein Teil, das niemand am Schienbein haben möchte. Die Schlaufe am Baseballschläger ist für uns ein weiterer Sicherheitsaspekt – denn wer trainiert, kommt ins Schwitzen und soll trotzdem alles im Griff behalten.

Darüber hinaus haben wir einen ebenso hohen Anspruch an das Design gelegt. Wir wollten mit dem Material Holz ganz klar auch eine eher zeitlose Alternative zu den vielen Stahl – und Metalkonstruktionen aus der Fitnesswelt bieten.“

REDAKTION: „Für wen ist der Scapegoat geeignet?“

Michel Schreier und Sönke Schwark: „Das Gerät ist geeignet für den Einsatz in Kampfsportschulen, Fitness-Studios und selbstverständlich auch für Personal Trainings. Unser Scapegoat kann natürlich gleichermaßen von Frauen und Männern genutzt werden. Die beiden mitgelieferten Baseballschläger sind entsprechend für beide Geschlechter ideal. Selbstredend kann er aber auch im Rahmen von Anti-Aggressions-Programmen zur gezielten Verbesserung und Stabilisierung der eigenen Persönlichkeit genutzt werden. Insgesamt haben wir durch die Konstruktion eine sehr niedrige Hemmschwelle geschaffen. Das Produkt ist im Prinzip selbsterklärend und kann gleichzeitig auch sofort genutzt werden.“

 

REDAKTION: „Vielen Dank für eure Zeit und das nette Gespräch. Wir freuen uns schon auf weitere Erfindungen von euch!“

 

Wie genau ihr mit dem Scapegoat trainiert, seht ihr hier:

Den original Scapegoat sowie viele andere Trainingsgeräte für das Functional Training, den Kraftsport und das Ganzkörperworkout findet ihr bei uns im Sport-Thieme Onlineshop – Jetzt stöbern!

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Mein Name ist Jeanette Reuter-Stibbe. Ich bin seit 2005 Mitarbeiterin bei Sport-Thieme und arbeite seit Juni 2014 im Content-Team. Google+