Der Pool-Mate im Test

Während Läufer und Radfahrer schon längst im offenen Gelände mit Sportuhren trainieren, die die Geschwindigkeit und die zurückgelegte Strecke messen, gab es für Schwimmer und Triathleten eine solche Freiwasser-Uhr bisher nicht. Bis jetzt!

Warum eine Uhr fürs Schwimmen?

Jedes Mal die Bahnen zählen, sich auf die richtige Atmung und die Armzüge konzentrieren, da verliert man schon im Schwimmbad schnell die Übersicht und erst recht im offenen Gewässer. So stellt sich während des Schwimm-Trainings schnell die Frage: Wie viele Meter bin ich denn nun schon geschwommen? Wie lange genau war ich unterwegs? Mit diesen Fragen quäle auch ich mich nach jedem Schwimmtraining. Als ich jetzt den Schwimmcomputer „Pool-Mate 2“ entdeckte, wollte ich diesen natürlich sofort ausprobieren und wissen ob diese Sportuhr hält, was sie verspricht: Nämlich die Bahnen für mich zu zählen und jeden Armzug zu erkennen?! 

Wie funktioniert der "Pool-Mate 2"?

Bereits zahlreiche Studien, anerkannte Trainer und Schwimmer waren von dem Vorgänger dieser Sportuhr, dem "Pool-Mate", begeistert. Und sind es jetzt auch vom "Pool-Mate 2". Ich übrigens auch! Aber wie funktioniert die Uhr genau? Das wollte ich natürlich ganz genau wissen.

Mit Schrittzähler für Pool und Freiwasser

Der "Pool-Mate 2" nutzt MEMS Beschleunigungssensoren, um die Bewegungen der Arme messen zu können und einen speziellen Software-Algorithmus, wodurch die Uhr alle geschwommenen Bahnen automatisch erkennt und zählt. Zudem berechnet der "Pool-Mate 2" gleichzeitig aus den Daten die durchschnittliche Anzahl an Armzügen pro Bahn, die Zeit, die Geschwindigkeit, die Entfernung, den persönlichen Kalorienverbrauch und den Effizienz-Index. Durch den Effizienz-Index erhaltet ihr eine genaue Rückmeldung, wie effektiv euer Training ist und ob ihr euer Schwimmen verbessern solltet. Je geringer der Wert, desto effektiver war euer Training. Besonders begeistert bin ich jedoch, dass der "Pool-Mate 2" bei allen gängigen Schwimmstilen, sowie bei Rollwende oder Abstoß funktioniert und die Schwimmdaten per OWS jetzt auch im Freiwasser aufzeichnet. 

Der Pool-Mate 2 überzeugt: Schickes Design und einfache Bedienung

Auf den ersten Blick sieht der "Pool-Mate 2" dem "Pool-Mate" sehr ähnlich: Ein wenig filigraner und schicker als das erste Modell wirkt er jedoch durch das elegante Schwarz. Und auch die Verarbeitung hat sich weiter verbessert. Die Knöpfe sind aus rostfreiem Edelstahl, das Display aus kratzfestem Mineralglas und das Armband aus noch flexiblerem PU.

Doppelt hält besser

Mit nur 100 g ist der "Pool-Mate 2" so leicht, dass ich ihn beim Training am Handgelenk gar nicht gemerkt habe. Ein Verlust der Uhr bei schnelleren Schwimmeinheiten ist aber nicht möglich, da der Verschluss doppelt gesichert ist - ein besonders gutes und sicheres Gefühl.

Schnelle, individuelle Einstellung

Dank der praktischen und leicht verständlichen Bedienungsanleitung konnte ich alle Daten für das erste Training (Poollänge, das eigene Körpergewicht und die Armseite, wo die Uhr sitzt) problemlos eingeben.

Mein Fazit:

Ich finde den Pool-Mate einfach klasse. Nun brauche ich nicht mehr die Bahnen mitzählen, um zu wissen, wie weit ich genau geschwommen bin und kann mich voll und ganz auf meine Schwimmeinheit konzentrieren - im Becken sowie im Freiwasser!

Seid ihr bereits begeisterte Nutzer vom "Pool-Mate" oder "Pool-Mate 2"? Dann schreibt uns eure Erfahrungen mit dem Schwimmcomputer oder teilt den Beitrag bei FB, Google + und Co. 

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