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Exklusiv-Interview mit Kay Matysik zum Thema Reisen

Das Deutsche Beachvolleyball-Duo Kay Matysik und Jonathan Erdmann ist aus dem Trainingslager in Brasilien wieder zurück in Deutschland. Wir haben mit Kay gesprochen und ihm ein paar Fragen zum Thema „Reisen als Profisportler“ gestellt.

 

1webmail.sport-thieme.de

 

REDAKTION: „Ihr wart im Trainingslager in Brasilien. Wie lange wart ihr dort und wie hat es euch gefallen?“

 

Kay:Insgesamt vier Wochen waren wir in Brasilien. Zunächst im Nordosten genauer gesagt in Maceio. Eine kleine Stadt direkt am Atlantik mit einem wunderschönen Strand. Allerdings boten auch die zwei weiteren Turnierorte eine tolle Kulisse mit feinsandigem Strand und oftmals Temperaturen über 30 Grad. Nach langer Zeit des individuellen Trainings war es großartig, wieder mit so vielen Teams aus aller Welt zu trainieren und sich auszutauschen. Neben dem reinen Wettkampf ist es natürlich auch interessant, wie unterschiedlich die Vorbereitungen in den einzelnen Ländern aussehen: In Brasilien werden bedingt durch das gute Wetter viele Turniere gespielt und oftmals sind die Brasilianer dadurch zu Saisonbeginn etwas spielstärker. Hingegen kommen wir Europäer und insbesondere die Skandinavier meist recht blass aus den Beachhallen. Die Australier brauchen zunächst 3-4 Tage, um den Jetlag wirklich zu überstehen.“

 

webmail.sport-thieme.deREDAKTION:Seht ihr auf euren Reisen eigentlich mehr als euer Hotel und die Beachvolleyballfelder?“

Kay:Hauptsächlich haben wir trainiert. Es blieb im Trainingslager in Rio noch ein freier Tag, um sich den Christo oder den Zuckerhut anzusehen. Tatsächlich dient das Hotel bei solch anspruchsvollen klimatischen Bedingungen vor allem der Regeneration – abkühlen, ausruhen und dann wieder ab zum Training oder Spiel. In den vier Wochen in Brasilien gab es zwei ballfreie Tage – aber dann bleibt ja immer noch Zeit fürs Krafttraining“ 😉

 

REDAKTION:Die richtige Ernährung ist für Profisportler immer ein Thema. Wie ist das mit der Ernährungsumstellung, wenn ihr in fernen Ländern unterwegs seid?“

 

Kay: „Wir nehmen insbesondere nach China sehr viele Lebensmittel mit. In Brasilien war die Nahrungsumstellung überhaupt kein Problem – dort gibt es sehr gutes Fleisch und vor allem leckeres Obst in Massen!“

 

REDAKTION:Wie kräftezehrend ist so eine Reise für euch?“

2webmail.sport-thieme.deKay: „Es kommt tatsächlich auf das Gesamtprogramm an. Die 13 Stunden Flug machen uns gar nicht mehr so viel aus. Aber lange Aufenthalte auf Flughäfen, lange Transfers zum Hotel und der wenige Schlaf sind eine große Herausforderung. Auf Reisen nach Brasilien, an die Westküste der USA und nach China brauchen wir vor Ort und auf der Rückreise schon 2 Tage, um zumindest im Training wieder volle Kraft zu haben und ausgeruht zu sein. Der Jetlag dauert da schon länger, aber das hat auch Vorteile: Nach der Rückkehr nach Deutschland hat man zeitweise einen anderen Rhythmus als das Umfeld und dadurch morgens noch mehr Elan oder abends viel mehr Energie als andere“ 😉

 

 

REDAKTION: „Wir danken Dir für das freundliche Gespräch und einen interessanten Einblick in euren Trainingsalltag. Wir wünschen euch weiterhin alles Gute für euren Weg nach RIO!“

 

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